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Fuchsbau-Festival kommt wieder nach Zytanien

Lehrte Fuchsbau-Festival kommt wieder nach Zytanien

Es scheint, als hätte das Fuchsbau-Festival auf Zytanien seine Heimat gefunden: Zum dritten Mal hintereinander widmen sich die Organisatoren auf dem ehemaligen Ziegeleigelände in Immensen vom 11. bis 13. August wieder zeitgenössischen Fragen und Formaten, künstlerischen Arbeiten und der Elektro-Musik.

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Das Zytaniengelände wird erneut zur Kulisse für das Fuchsbaufestival.

Quelle: privat

Immensen. Erst am Dienstag haben die Macher den Termin bei Facebook gepostet. Auf der Internetseite fuchsbau-festival.de gibt es zwar bereits das Motto „splitter faser“, aber noch keine Programmpunkte zu sehen. Doch mit dem Standort hat sich das gemeinnützige Kollektiv aus Kunstschaffenden sowie Kultur- und Sozialwissenschaftlern festgelegt: Auch dieses Jahr wird das Festival, das weit mehr bietet als nur Musik, wieder Tausende nach Zytanien locken.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf unser Alleinsein und unser Zusammenleben? Wie müssen Selbstwahrnehmung und Kooperation in einer Welt steigender Ungleichheit neu gedacht werden? Solche und ähnliche Fragen sollen in Gesprächsrunden und Workshops untersucht und debattiert werden. Doch auch Performances, bildende Kunst und elektronische Musik sowie progressiver Pop nehmen diesen Faden auf.

Im vergangenen Jahr hatten die Fuchsbaumacher mit 4500 Besuchern einen Rekord verzeichnet. Auch wenn sich damals noch keiner auf den Standort für 2017 festlegen wollte: Dass die alte Ziegelei mit ihrer Atmosphäre, Lage und auch jahrzehntelanger Festivalerfahrung punktet, hatte Projektkoordinator Christoffer Horletz damals schon geäußert: "Das Zytaniengelände ist super und passt genau zum Fuchsbau-Festival." Von Camping-Möglichkeiten über Open-Air-Atmosphäre in Kombination mit überdachten Orten bis hin zur Logistik stimme dort einfach alles. Auch das Zusammenspiel mit der Stadt und den Grundstücksbesitzern sei sehr gut und entspannt.

Das war im vergangenen Jahr auch ein Grund dafür, Lehrte die Treue zu halten - obwohl Hannovers Kulturdezernent Harald Härke damals geäußert hatte, er wolle die Spielwiese für Musik, Kunst und Kultur gern in den Georgengarten holen. Seine Premiere hatte das Fuchsbau-Festival 2012 im Musiktheater Bad in Hannover erlebt. Es war aber bereits im Folgejahr auf Gut Wederade in Eldagsen verlegt worden. Diesem Standort hatten die Veranstalter nach Unstimmigkeiten im Jahr 2014 den Rücken gekehrt und waren auf das festivalerprobte Gelände bei Immensen gezogen.

Von Sandra Köhler

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