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Fundament für Stadtwerke-Neubau ist fertig

Lehrte Fundament für Stadtwerke-Neubau ist fertig

Beim Stadtwerke-Neubau auf dem Gelände des alten E-Werks haben die Arbeiter eine wichtige erste Etappe erreicht: Sie haben das mit Öl und Diesel verseuchte Erdreich entsorgt und die Bodenplatte gegossen.

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Auf dem Gelände des alten E-Werks an der Germaniastraße ist die Bodenplatte gegossen. Nun entstehen Schalungen zum Gießen der Betonwände.

Quelle: Eike Brunhöber

Lehrte. Die Planer können aufatmen: Zwar befand sich wie befürchtet ziemlich viel altes Öl im Erdreich unter dem mittlerweile abgerissenen alten E-Werk: „Das hat richtig nach Öl und Diesel gestunken“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Eberth. Doch seien nicht mehr als die von Gutachtern vorab kalkulierten rund 1500 Kubikmeter Erdreich verunreinigt gewesen: Die Entsorgung des kontaminierten Bodens bleibt damit laut Eberth im Kostenrahmen. Ein Teil des Bodens habe gereinigt werden können, der größte Teil jedoch entsorgt werden müssen.

Auf dem Gelände hatte es in der Vergangenheit mehrere Betriebe gegeben. Von wem das Öl stammt, ist jedoch auch nach der Bergung des Erdreichs weiter unklar: „Das werden wir wohl auch nicht mehr herausfinden können“, meint Eberth. Die Grube wurde mit Kies wieder aufgefüllt. Für die Bodenplatte haben die Arbeiter dann rund 400 Kubikmeter Beton gegossen. Darin verarbeitet sind 75 Tonnen Bewehrungsstahl. „Wenn das Wetter hält, soll bis zum Jahresende das Kellergeschoss mit Deckenplatte fertig montiert sein“, erklärt Eberth.

Die Stadtwerke hatten das ehemalige, 1898 errichtete E-Werk abgerissen - bis auf die Fassade. Diese wurde abgestützt und soll später als Fassade für die dahinter zu errichtende Technik- und Lagerhalle dienen. Das historische Mauerwerk soll von der weißen Farbe befreit werden, damit die ursprüngliche, rote Klinkeroptik wieder zur Geltung kommt.

Die Stadtwerke errichten auf dem Gelände ihren künftigen Hauptsitz mit Verwaltungs-, Technik- und Lagerräumen. Sie ziehen Ende nächsten Jahres aus den zu klein gewordenen Räumen an der Manske- an die Germaniastraße um und investieren acht Millionen Euro in das Projekt.

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Von Redakteur Eike Brunhöber

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