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Gartenlauben müssen Rückhaltebecken weichen

Klagen über illegales Müllabladen Gartenlauben müssen Rückhaltebecken weichen

Am Fuhrenweg haben die Arbeiten für den Hochwasserschutz am Ahlten-Iltener Grenzgraben begonnen. Anlieger freut das: Das Areal war zuletzt zur illegalen Müllkippe geworden.

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An einem ehemaligen Teilstück der Kleingartenanlage Rosenhain am Fuhrenweg entfernt eine Abrissfirma Lauben – und hat es außerdem mit viel Unrat und Sperrmüll zu tun.

Quelle: Lothar Rolf Luhm

Lehrte. Weil aus dem Grenzgraben immer wieder Hochwasser in Keller und an Hausmauern von Anliegern drängt, will die Stadt für circa 1,6 Millionen Euro drei Rückhaltebecken bauen und einige Grabendurchlässe vergrößern. Eines der Rückhaltebecken soll am Fuhrenweg entstehen. Dort gaben 17 Parzellenbesitzer des Kleingärtnervereins Rosenhain ihre Gärten und Lauben preis, damit an dieser Stelle das Becken entstehen kann. Sie siedeln in andere Parzellen der Rosenhain-Anlage um.

Eine Celler Abrissfirma hat nun damit begonnen, die ersten Lauben zu beseitigen. Der Abriss und das Planieren sind nur die Vorarbeiten für das eigentliche Vorhaben. Dieses dürfte mindestens zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen.

Der Lärm der Abriss- und Planierungsarbeiten wird Anwohnern und Kleingärtnern Musik in ihren Ohren sein. Zum einen freuen sie sich darüber, dass es mit dem Hochwasserschutz nun endlich losgeht. Zum anderen hoffen sie, dass mit den Arbeiten auch das illegale Abladen von Müll auf dem verlassenen Areal endet.

Zunächst hatten die Laubenbesitzer ihre Parzellen offenbar nicht komplett freigeräumt. Und dann luden immer mehr Menschen zusätzlichen Sperr- und Hausmüll ab. Je mehr dort lag, desto größer wurde der Nachahmungseffekt. Als ein Bauzaun errichtet wurde, warfen sie den Müll einfach darüber.

„Das war ganz schlimm“, sagt Kleingärtnerin Monika Glüse. „Vom Kühlschrank über Sofas und Plastiksessel bis hin zu Baumschnitt wurde hier alles mögliche abgeladen.“ Eine „Katastrophe sei das, sagt ihr Ehemann Jens Glüse verärgert. Wenn nun der Unrat und Bauschutt erst einmal weggeräumt ist, sei zu hoffen, dass niemand mehr auf die Idee komme, weiteren Unrat hinzuzufügen, sagen die beiden.

Eike Brunhöber und Lothar Rolf Luhm

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