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Hier kracht es immer öfter

Ahlten Hier kracht es immer öfter

Im Einmündungsbereich der Kreisstraße 122 auf die Landesstraße 385 bei Ahlten kracht es immer häufiger. Nun soll der Unfallschwerpunkt durch einen Kreisel oder eine Ampel entschärft werden. Das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung einer Unfallkommission.

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An der Einmündung der Kreisstraße 122 auf die Landesstraße 385 kracht es immer öfter. Nun soll dort ein Kreisel oder eine Ampel die Lage entschärfen.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Die Vertreter der Landesstraßenbehörde, des Polizeikommissariats Lehrte und der Polizeiinspektion Burgdorf waren sich einig: Der Knotenpunkt zwischen Lehrte und Ahlten muss dringend entschärft werden. 13 Unfälle, viele davon mit Verletzten, hat die Polizeiinspektion Burgdorf allein in den vergangenen drei Jahren am Knoten aus L 385 und der K 122 (Rehwinkel) am südöstlichen Rand Ahltens verzeichnet.

Während es an der T-Kreuzung 2012 nur einmal und im Jahr 2013 viermal geknallt hat, haben sich dort im vergangenen Jahr acht Unfälle mit einem Schwer- und neun Leichtverletzten ereignet. In diesem Jahr waren es bisher zwei Unfälle, sagt Carsten Bertram, Sachbearbeiter bei der Polizei.

In der Statistik sind vor allem Abbiegeunfälle vermerkt. Warum die Kollisionen gerade in jüngster Zeit so stark zugenommen haben, kann Bertram nicht erklären: „Das ist uns ein völliges Rätsel, zumal der Einmündungsbereich für Autofahrer gut einsehbar ist und sich auch nicht verändert hat.“

Ob an der Einmündung nun ein Kreisverkehr eingerichtet oder eine Ampel installiert wird, ist noch offen. „Das müssen die Experten der Landesbehörde entscheiden“, sagt Markus Baumgarten, Leiter des Fachdienstes Straßen und Verkehr bei der Stadt Lehrte. Er vermutet aber, dass ein Kreisel die teurere der beiden Varianten ist. Weil die Kreuzung an einer Landesstraße liegt, müsste ohnehin das Land den Großteil der Kosten übernehmen. Etwa 30 bis 33 Prozent würde die Region tragen. „In diesem Jahr wird es aber sicherlich noch nicht losgehen“, sagt Baumgarten.

Ahltens Ortsbürgermeister Jürgen Kelich freut sich indes, dass die Kreuzung nach jahrelangem Drängen des Ortsrates nun überhaupt angefasst werden soll. „Es ist allerhöchste Zeit, dass da mal etwas passiert“, betont er.

Von Katja Eggers

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