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Hunderte Besucher feiern beim Apfelfest auf dem Adolphshof

Hämelerwald Hunderte Besucher feiern beim Apfelfest auf dem Adolphshof

Man konnte es am Sonntag am Besuch auf dem Adolphshof festmachen: Der Apfel ist immer noch das beliebteste Obst der Deutschen. Dementsprechend waren beim Fest auf dem Ökohof südlich von Hämelerwald die Parkplätze bald Mangelware, denn die Besucher strömten bei schönstem Wetter auf das Gelände, wo es allerhand um den Apfel zu erfahren gab.

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Nadine Posch (links) und Sandra Fechner versuchen sich mit ihren Söhnen Vincent und Till beim Kürbis schnitzen.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. Nicht zuletzt waren alte Sorten zu entdecken, von denen viele Gäste noch nie etwas gehört, geschweige denn probiert hatten. Und so konnte Volker Deterding den Besuchern Geschmackserlebnisse bescheren. Deterding kam vom Obsthof Hoffmann in Asendorf im Kreis Diepholz und hatte 18 alte Sorten von dort mitgebracht. „Auf dem Hof haben wir 104 Sorten.“ Gerade Allergiker, die die Äpfel aus dem Supermarkt nicht essen könnten, seien mit den alten Sorten auf der sicheren Seite.

Irmgard Groß biss anschließend herzhaft in eine von Deterdings Apfelproben. „Das ist anders als im Supermarkt“, lobte die Hänigserin. Auch sonst kaufe sie ihr Obst vor allem auf Bauernhöfen statt im Einzelhandel.

Wesentlich größer als ein Apfel waren die Früchte, mit denen sich Vincent und Till beschäftigten. Sie hatten sich je einen Kürbis zum Schnitzen vorgenommen. „Das ist schon für Halloween“, meinte der siebenjährige Vincent. Er und sein ein Jahr jüngerer Freund brauchten allerdings zunächst einmal die Hilfe von den Mamas Nadine Posch und Sandra Fechner, um die Früchte zu öffnen.

Um einen ganz anderen Aspekt ging es im hinteren Teil des Geländes. Dort lud die Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zum Mittanzen ein. „Wir machen regelmäßig Tanzabende“, erklärte Betreuer Frank Fischer. Auf diese Weise könnten die Behinderten den Besuchern etwas beibringen. „Hier sind die Bewohner die Experten“, meinte Kollegin Ortrud Onasch. „Normalerweise ist es umgekehrt.“

Großen Andrang gab es im Hofladen des Adolphshofs. Er ist gerade frisch renoviert worden und feierte Neueröffnung. „Wir haben unser Angebot erweitert, um vielleicht noch mehr Kunden aus Hämelerwald und Umgebung zu bekommen“, meinte Mitarbeiterin Melanie Brammer.

Von Michael Schütz

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