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Zapfenstreich: Stadion ist so voll wie immer

Lehrte Zapfenstreich: Stadion ist so voll wie immer

Die Lehrter lieben den Zapfenstreich. Trotz früheren Beginns und schlechten Wetters sind am Donnerstagabend Hunderte ins Stadion geströmt, um die Proklamation der Könige und die offizielle Eröffnung des Lehrter Schützenfestes zu verfolgen.

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Bei der Eröffnungsfeier im Stadion gehört der große Zapfenstreich mit viel Musik zu den Höhepunkten.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Die Vorverlegung des großen Zapfenstreichs um eine Stunde hatte im Vorfeld die Gemüter erhitzt. Auf Facebook wurde heftig diskutiert. Viele befürchteten, dass die Atmosphäre verloren gehen könnte, wenn Fackeln ab 20 Uhr noch im Hellen entzündet würden. Das Stadion am Pfingstanger war dennoch bestens gefüllt.

Die Menschen saßen dicht an dicht auf den Rängen. Sie mussten allerdings die Schirme aufspannen und die Regenjacken anziehen. Denn pünktlich zum Auftakt der feierlichen Zeremonie mit der alljährlich das Lehrter Schützenfest eröffnet wird, setzte der Regen ein. Schützen, Musiker und Ratsmitglieder wurden im weiteren Verlauf pitschnass – und das noch mehr, als sie der Aufforderung „Hut ab zum Gebet!“ folgten.

Die offizielle Eröffnung des Schützenfestes ging derweil noch relativ im Trocknen über die Bühne. Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk betonte in seiner Eröffnungsrede, dass das Fest für die Menschen in Lehrte eine unverändert große Bedeutung habe. „Zwischen Schützen und Stadt besteht eine gewachsene Verbundenheit“, erklärte Sidortschuk. Ein so großes Fest wie das Lehrter Schützenfest könne nur gelingen, weil Bürgerschützen und Schützencorps im gemeinsamen Collegium so eng und gut zusammenarbeiteten. „Gemeinsam schaffen die Korporationen es, Jahr für Jahr viele Ehrenamtliche zu mobilisieren und zu motivieren“, sagte Sidortschuk und dankte zudem allen Helfern.

Im Anschluss legten die scheidenden Könige ihre Insignien ab und die neuen ihre Ketten an. Beim großen Zapfenstreich wurde der Spielmannszug des Schützencorps wieder vom Calenberger Blasorchester unterstützt. Auch die Fackeln brannten – allerdings war es wegen der Vorverlegung des Zapfenstreichs nicht so schummrig wie in den Vorjahren. Wegen der dunklen Regenwolken war es aber auch nicht so hell, wie mancher vielleicht befürchtet hatte.

Collegiumsschießen: Bürgerschützen setzen sich durch

Nach der Proklamation der Majestäten im Stadion ging es im Festzelt nahtlos mit den Ehrungen weiter. Zu später Stunde gaben die Schützen dort auch noch die Sieger des Collegiumsschießens bekannt. Bei den vereinsübergreifenden Scheibenwettbewerben setzten sich diesmal am Schießstand des Schützencorps die Bürgerschützen durch. Sie stellten in sechs Wettbewerben viermal die Erstplatzierten: Valentina Münzer ist die Beste auf der Stadtscheibe der Damen. Norbert Wenzel sicherte sich die Bürgermeisterscheibe der Herren, Kathrin Bartels holte die Trophäe der Damen. Die Collegiumsscheibe Auflage ging an Jörg Lünsmann. Vom Schützen-Corps schoss Jörg Saffe beim Wettbewerb um die Stadtscheibe der Herren am besten. Florian Reetz hatte die Nase vorn beim Schießen auf die Collegiumsscheibe Freihand. Volkskönigin darf sich Nadine Neugebauer nennen. Auf Platz zwei landete Dieter Jucks.

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Von Katja Eggers

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