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Taubenstall brennt nieder: 30 Tiere tot

Lehrte Taubenstall brennt nieder: 30 Tiere tot

An der Gewerbestraße bei Sievershausen ist ein großer Taubenschlag niedergebrannt. Darin befanden sich etwa 140 Tiere. Rund 30 verendeten in den Flammen, teilt die Feuerwehr mit. Alle anderen konnten rechtzeitig ins Freie gelassen werden. Die Feuerwehr vermutet einen technischen Defekt als Brandursache.

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Da ist nichts mehr zu machen: Der etwa 15 Meter lange Taubenschlag brennt lichterloh. Rund 30 Tiere kommen in den Flammen um.

Quelle: Feuerwehr Sievershausen

Sievershausen. Nach Angaben des Sievershäuser Ortbrandmeisters Thorsten Greve befand sich in dem etwa 15 Meter langen und rund drei Meter breiten, hölzernen Taubenschlag eine elektrisch betriebene Reinigungsanlage, die zur Entfernung des Kots dient. Greve vermutet, dass das Feuer im Bereich eines Elektromotors seinen Ausgang genommen haben könnte. Eine Bestätigung dafür gibt es seitens der Polizei aber noch nicht. Die entsprechenden Ermittlungen stehen noch aus. Auch der Schaden, den das Feuer angerichtet hat, ist bislang nicht zu beziffern. Bei den verendeten Tauben soll es sich aber um Rassetiere handeln.

Der Feueralarm ging am Freitag gegen 16.45 Uhr bei der Feuerwehr ein. Ein 40-jähriger Augenzeuge - laut Feuerwehr ist er der Sohn des Taubenzüchters - hatte zunächst5 ein Knistern aus dem Taubenschlag gehört und beim Nachsehen dann das Feuer bemerkt. Er öffnete laut Polizeiangaben die Außenvoliere, um die Tauben freizulassen.

Insgesamt gut 30 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke eilten zum Gewerbegebiet direkt an der Autobahn 2. Laut Ortsbrandmeister Greve befand sich der Taubenschlag nördlich der Gewerbestraße auf einem etwas abseits gelegenen Gelände, direkt an der Rampe der früheren Autobahnbrücke im Verlauf des Buschwegs. Als die Feuerwehren eintrafen, stand der Taubenschlag bereits lichterloh in Flammen und war nicht mehr zu retten.

Außer dem Verschlag für die Tiere hatte auch ein angrenzender Carport Feuer gefangen. Die Arbeit der Einsatzkräfte wurde zusätzlich durch starken und böigen Wind erschwert, der die Flammen immer wieder anfachte und auch auf angrenzende Bäume und Büsche an der Rampe übergreifen ließ. Diese in etwa zehn Metern Höhe lodernden Flammen zu löschen, sei ziemlich schwierig gewesen, betont Greve. Der Einsatz der Feuerwehren war erst gegen 20 Uhr beendet.

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Nur noch ein Haufen vrebranntes Hoilz: Die Reste des Taubenschlags.

Quelle: Feuerwehr Sievershausen
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Von Redakteur Achim Gückel

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