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Kostspielige Sanierung ist endlich erledigt

Immensen Kostspielige Sanierung ist endlich erledigt

Fast 14 Monate hat der Ausbau gedauert, und er war alles andere als unproblematisch: Jetzt ist die Sanierung der Straße Hinter den Langen Höfen in Immensen beendet. Im Herbst sind nur noch einige Restarbeiten in den Pflanzbeeten zu erledigen.

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Frisch saniert und unmissverständlich markiert: Auf der vollständig neu ausgebauten Straße Hinter den Langen Höfen in Immensen gilt Tempo 30.

Quelle: Achim Gückel

Immensen. Im Herbst sind nur noch einige Restarbeiten in den Pflanzbeeten zu erledigen. Die Straße Hinter den Langen Höfen ist kaum wiederzuerkennen. Bis zum April 2014 reihte sich in manchen Abschnitten noch Schlagloch an Schlagloch. Jetzt hat der rund 800 Meter lange Straßenzug eine neue Oberfläche, Gossen und Bordsteine sind erneuert, mehrere Baum-inseln sollen künftig den Verkehr bremsen. Auch die alten Kanäle unter der Oberfläche wurden ersetzt. Außerdem hat die Stadt große Tempo-30-Piktogramme an beiden Enden der Straße aufgebracht, um Raser zu bremsen.

„Die Abnahme der Arbeiten ist erledigt“, sagt Markus Baumgarten vom Fachdienst für Straßen und Verkehr bei der Stadt. Die Immenser seien offenbar sehr zufrieden mit dem Ausbau, meint er. Im Herbst würden nun noch Bäume gesetzt und die Pflanzbeete hergerichtet.

Um den kostspieligen Ausbau der Straße Hinter den Langen Höfen hatte es jahrelange Diskussionen gegeben. Anwohner, unter ihnen auch Ortsbürgermeisterin Heidrun Bleckwenn, hatten schon 2008 ins Gespräch gebracht, die Sanierung selbst in die Hand zu nehmen, um Kosten zu sparen. 60 000 Euro sollte der provisorische Ausbau kosten, 15 Jahre würde er halten, hieß es damals.

Doch daraus wurde nichts. Weil auch die Kanäle erneuert werden mussten, kam letztlich nur die aufwendige Kernsanierung in Betracht. Diese kostet nun mehr als eine Million Euro. Allein der Anteil der Stadt für den Ausbau der Straße beläuft sich auf rund 800 000 Euro, 75 Prozent davon müssen die Anwohner über ihre Ausbaubeiträge zahlen. Hinzu kommen die Aufwendungen der Stadtwerke für die Kanäle.

Das Projekt hatte sich auch deshalb verteuert, weil Schadstoffe im Boden entdeckt wurden, die entsorgt werden mussten. Während des Ausbaus des westlichen Straßenabschnitts gab es im vorigen Jahr noch zusätzlichen Ärger. Dort hatten Anlieger wochenlang Mühe, ihre Grundstücke zu erreichen. Daraufhin mussten die weiteren Bauabschnitte in kleinere Stücke unterteilt werden.

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