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Immenser fordern mehr Sicherheit im Verkehr

Mehr Ampeln und Tempo-30-Zonen Immenser fordern mehr Sicherheit im Verkehr

In Immensen werden Unterschriften für mehr Sicherheit von Fußgängern gesammelt. Ziel sind Ampeln an den Zebrastreifen und eine Ausweitung der Tempo-30-Zonen.

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Beim Überqueren des Zebrastreifens an der Schule müssen Fußgänger die Augen besonders gut offenhalten, wenn der Umleitungsverkehr durch den Ort führt.

Quelle: Sabine Szameitat

Lehrte. Beinahe täglich wälzt sich wegen Bauarbeiten oder nach Unfällen der Umleitungsverkehr von der Autobahn durch den Ort. An den beiden Zebrastreifen kommt es nach Erfahrung von Friederike Bähre immer wieder zu gefährlichen Situationen. Deshalb haben sie und ihr Mann Björn eine Unterschriftenaktion gestartet.

Immenser Bürger sollen ihre Forderung nach mehr Verkehrssicherheit vor allem für die Kinder im Dorf unterstützen. „Wir hoffen, dass wir so möglichst viele für die nächste Ortsratssitzung aktivieren können, in der es um die desolate Verkehrssituation gehen soll“, erklärt Friederike Bähre.

In dem Informationsblatt zu der Unterschriftenliste, die in vier Immenser Geschäften ausliegt, heißt es: „Vor allem an unseren Fußgängerüberwegen an der Lüneburger Straße und der Lehrter Straße ist die Sicherheit, vor allem unserer Kinder, oft nicht gewährleistet.“

Die Mutter eines achtjährigen Jungen hat bereits gefährliche Verkehrssituationen am Zebrastreifen an der Schule beobachtet. „Die Autofahrer sind gestresst, haben oft das Handy am Ohr und achten überhaupt nicht auf die Kinder.“

Sie hat beobachtet, wie ihr Sohn Moritz am Überweg vorschriftsmäßig den Arm ausstreckte und den Autofahrern entgegensah, doch die hielten einfach nicht an. Ein Fahrer habe einen Lastwagen, der angehalten hatte, überholt und beinahe ein Kind angefahren. „Auch für die alten Leute, die vom Seniorenheim kommen und die Geschwindigkeit der Autos nicht so gut einschätzen können, muss etwas getan werden.“

Friederike und Björn Bähre erhoffen sich viele Unterschriften, die bei der Ortsratssitzung an den Vertreter der Stadt Lehrte übergeben werden sollen. „Die Verwaltung soll prüfen, was an Verbesserungen möglich ist“, fordern sie. „Eine Ampel wäre natürlich am sichersten.“ Zumindest sollten aber die Kontrollen verschärft und die Tempo30-Zone erweitert werden. „Wir wollen doch alle nicht, dass erst etwas passiert“, meint Friederike Bähre.

von Sabine Szameitat

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