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100 Immenser sammeln Ideen zur Dorfregion

Lehrte 100 Immenser sammeln Ideen zur Dorfregion

Die Immenser nehmen Anteil an der Entwicklung ihres Ortes. Dass machte die Beteiligung an einer Bürgerversammlung deutlich, zu der der Ortsrat am Sonnabend eingeladen hatte. Die Bürger sollten dort Vorschläge für das Förderprogramm der Dorfregion sammeln. Entstanden ist eine Arbeitsgruppe.

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Rita Lerch (von links) und Bodo Kutzke tragen sich bei Moderator Oliver Falk und Ortsratsmitglied Beate Lange in die Liste für die Arbeitsgruppe zur Dorfregion ein.

Quelle: Michael Schütz

Immensen. Lange Zeit hatte sich Immensen nicht mit dem Landesförderprogramm Dorfregion anfreunden können, denn darin sollen nicht einzelne Dörfer, sondern mehrere gemeinsam gefördert werden. Nach der Kommunalwahl und neuen Mehrheiten im Gremium will der Ortsrat Immensen jetzt mit Arpke und Sievershausen zusammenarbeiten. "Eine andere Chance für eine Förderung hätte es nicht gegeben", machte Ortsbürgermeister Falk Kothe in der Versammlung im Gasthaus Scheuers Hof deutlich. Umso wichtiger sei es, sich frühzeitig zu überlegen, welche Schwerpunkte zu setzen sind. Dazu war die Bürgerversammlung gedacht, zu der knapp 100 Besucher kamen.

Die Wahl der Schwerpunkte war wenig überraschend. Angesichts zweier Höfe, die in den letzten Wochen abgerissen wurden, wollte Christiane Kutzke das Ortsbild erhalten wissen. "Es muss sichergestellt werden, dass neue Gebäude der historischen Bebauung im Ortskern entsprechen", meinte die Immenserin. Ihr Mann Bodo Kutzke sorgte sich um die Nahversorgung. Es sei nötig, Geschäfte vor der Haustür zu haben, um älteren Menschen eine Möglichkeit zum Einkaufen zu geben. In diese Richtung gingen auch die Gedanken von Rita Lerch. "Ich überlege schon, ob ich nicht in die Stadt ziehe, um später eine bessere Versorgung zu haben."

Die Anregungen, die die Immenser mitgebracht hatten, wurden bei der Versammlung auf Zetteln an die Wand geklebt, um so einen Überblick zu bekommen. Neben dem Dauerthema Dorfladen und dem Ortsbild waren das vor allem der Erhalt der Apotheke und der ärztlichen Versorgung, die Sicherung der Heinrich-Bokemeyer-Grundschule und die Verminderung des Durchgangsverkehrs, der insbesondere bei Staus auf der A2 den Ort sehr belastet.

Neben der Ideensammlung bildete das Treffen zudem noch eine Arbeitskreis, der sich erstmals am 24. Mai zusammensetzen wird. Dort sollen dann konkrete Empfehlungen erarbeitet werden, die später eine Agentur, die bei der Stellung des Förderantrags beim Land hilft, mit auf den Weg gegeben werden.

Die Bürgermeister der beiden Nachbarorte verfolgten die Versammlung mit Interesse. In Arpke sei noch kein Treffen anberaumt, erklärte Ortsbürgermeister Klaus Schulz. Sievershausen ist da schon weiter, denn dort wird am 19. Mai ein Bürgertreffen stattfinden, wie Schulz´ Amtskollege Armin Hapke erklärte.

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Von Michael Schütz

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