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Young Voices berühren mit Musik die Seele

Lehrte Young Voices berühren mit Musik die Seele

Es geschieht nicht allzuoft, dass die Young Voices - der Jugendchor des Gesangverein Aligse - ein komplettes Konzert bestreiten. Leider, denn die mehr als 30 jungen Leute im Alter von 12 bis 20 Jahren unter der Leitung von Lilli Schwarz haben es richtig drauf.

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"We are the world": Der Jugendchor des Gesangverein Aligse begeistert und berührt mit einem feinen Konzert in der Markuskirche.

Quelle: Sandra Köhler

Lehrte. Sie können sauber intonieren, wechseln scheinbar mühelos auch zwischen komplizierten Rhythmen hin und her, beherrschen die Kunst des Phrasierens und den Einsatz der Dynamik in einem Maße, dass sich auch erwachsene Chorsänger mitunter mehr als eine Scheibe abschneiden können: Weil ein Großteil der Jugendlichen bereits mehr als ein Jahrzehnt zusammen probt, sind sie zu einer Einheit zusammengewachsen, die sich nahezu blind versteht. Das hört und das fühlt man. Denn, und das ist das wirklich Große an diesem Ensemble abseits technischer Versiertheit: Es berührt die Seele. Und zwar jenseits aller Probleme, die kurzfristig ausfallende Solisten und Mikrofone mit sich bringen können.

"Music in my Soul" war das Programm überschrieben, das die Young Voices am Sonnabend in wechselnden Gruppen und mit zahlreichen Solisten in der gut gefüllten Markuskirche darboten. Unaufgeregt und souverän begleitete sie erstmals Maike Jensen am Klavier. Fragil, transparent, dem gewählten Raum entsprechend, ließ bereits das erste Stück, das "Gloria" aus der "Missa brevis" von Per Gunnar Petersson ahnen, das es ein ganz besonderer Nachmittag werden sollte. Vom volksliedhaften "Mädel lass zum tanz dich führen" über das ergreifende "Ich gehör nur mir" aus dem Musical Elisabeth bis hin zu "We are the world": Jedes Lied machten die Young Voices zu ihrem ureigensten, intimen Anliegen. Beim jazzigen "Hallelujah, I just love him/her so" von Ray Charles groovte sogar das Publikum mit. Bei der von Leonie Teske famos gesungen Händel-Arie wäre eine fallende Stecknadel zu hören gewesen. Und um den kurzfristigen Ausfall der Hauptsolistin Sina Siedenberg zu kompensieren, übernahm die Chorleiterin Schwarz kurzerhand die zweite Stimme neben Teske im Duett "Laudamus te" von Vivaldi. Langanhaltender Applaus beendete dieses tiefgehende Konzert.

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Von Sandra Köhler

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