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Jugendleiter sind längst unverzichtbar

Arpke Jugendleiter sind längst unverzichtbar

Sie organisieren Partys, helfen bei Konzerten, betreuen den Nachwuchs beim Kinderfest und übernehmen zu zweit mitunter sogar Urlaubsvertretungen: Ohne seine Ehrenamtlichen würde der Jugendtreff Arpke wohl nur halb so gut laufen.

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Jan Diek (von links), Martin Nimtz, Eike Kingspohn, Carsten Weiß, Jacqueline Flebbe, Tobias Grube, Lea Vers, Philip Bartelt. Marcel Halbig und Johannes Schrader diskutieren.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Neun freiwillige Helfer der Einrichtung haben jetzt die Jugendleitercard (Juleica) bekommen. Der bundesweit einheitliche Ausweis bescheinigt ihnen die Qualifikation zur Leitung von Kinder- und Jugendgruppen. Das nötige Know-how haben sich die Jugendlichen unter anderem in mehreren Wochenendseminaren angeeignet. Das Einüben von Spielen und Liedern und das Organisieren von Freizeiten standen dabei ebenso auf dem Programm wie Rechtsfragen und Pädagogik. Über die Inhalte mussten die Jugendlichen eine schriftliche Prüfung ablegen.

Der Jugendtreff Arpke wird mittlerweile von rund 20 ausgebildeten Jugendleitern unterstützt. Einige sind schon seit mehr als zehn Jahren dabei. „Die meisten haben den Jugendtreff früher selbst als Jugendliche besucht und wollen jetzt was zurückgeben“, sagt Tobias Gruber, der Leiter der Einrichtung. Für das Jugendzentrum seien sie eine große Hilfe und mittlerweile unverzichtbar,

„Ich bin hier mit elf Jahren schon in die Kinderdisco gegangen“, sagt die 16-jährige Lea Vers. Als frisch gebackene Jugendleiterin möchte sie die Kinderdisco, die seit etwa anderthalb Jahren auf Eis liegt, künftig selber organisieren. Gemeinsam mit der 17-jährigen Jacqueline Flebbe will Lea zudem Partys auf die Beine stellen, unter anderem im Waldbad.

Als Grund für ihr ehrenamtliches Engagement nennen Lea und Jacqueline den Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Ich könnte mir vorstellen, so etwas später auch beruflich zu machen“, sagt Jacqueline. Mit der Juleica konnte sie bei der Bewerbung um einen sozialpädagogischen Praktikumsplatz im Kinderhaus Regenbogen in Burgdorf bereits punkten.

Katja Eggers

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