Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Flehende Lieder und fröhliche Gedichte

Lehrte Flehende Lieder und fröhliche Gedichte

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?“ – Juliane Dennert nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise. „Dahin! Dahin geht unser Weg“: Diese Zeile aus dem Lied der Mignon von Johann Wolfgang von Goethe führt durch den Liederabend am Sonntag im Lehrter Fachwerkhaus.

Voriger Artikel
Ortsräte: Die CDU erobert Sievershausen
Nächster Artikel
Einbrecher suchen Schützenhaus heim

Sängerin Juliane Dennert und Johanna Marie Henning am Flügel geben ein famoses Konzert im Lehrter Fachwerkhaus.Sängerin Juliane Dennert und Johanna Marie Henning am Flügel geben ein famoses Konzert im Lehrter Fachwerkhaus.Sängerin Juliane Dennert und Johanna Marie Henning am Flügel geben ein famoses Konzert im Lehrter Fachwerkhaus.

Quelle: Elena Everding

Lehrte. Es ist eine Heimkehr für die junge Opernsängerin: Dennert ist in Lehrte geboren, ging dann für das Gesangsstudium erst nach Hannover und später nach Venedig. Nun singt sie vor etwa 40 Zuschauern in ihrer Heimatstadt ein buntes Repertoire von Stücken. Am Flügel begleitet sie Johanna Marie Henning, welche ebenso wie Dennert bereits einige Auszeichnungen für ihre künstlerische Tätigkeit erhielt.

Die Verzweiflung der Maria Stuart spürt der ganze Saal: Dennert trägt zu Beginn die flehenden Gedichte der Königin vor, vertont von Robert Schumann. Auch mit fröhlicheren Liedern begeistern die zwei jungen Frauen, wie dem „Feuerreiter“ von Eduard Mörike oder dem „Nachtstück“ von Mayrhofer. Dabei beweist Dennert ihr schauspielerisches Talent und zieht das Publikum durch ihre Präsenz und Ausstrahlung in ihren Bann.

Über eine Stunde lang singt sie von Sehnsucht, Liebe und Leid. Am Ende müssen es zwei Zugaben sein, von minutenlangem Applaus honoriert. Zu Hause ist es doch immer noch am schönsten.

Von Elena Everding

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Digitales Daumenkino: So wächst das Parkhaus

Das Parkhaus in Lehrte wächst zusehends. Woche für Woche macht HAZ-Redakteur Achim Gückel ein Foto des Baus aus derselben Perspektive. Daraus entsteht ein digitales Daumenkino.