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In Ahlten werden Kanäle ausgetauscht

Lehrte In Ahlten werden Kanäle ausgetauscht

In Ahlten und am Ostring in Lehrte müssen Autofahrer ab heute für mehrere Monate mit Behinderungen rechnen: In Ahlten beginnt die Sanierung von Mischwasserkanälen, die bis zu vier Monate dauert. Im Ostring saniert die Region Hannover zwei Monate lang eine Straßenunterführung unter der Bahn.

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In der Damaschkestraße beginnen die Kanalbauarbeiten.

Quelle: Katja Eggers

Ahlten/Lehrte. In der Damaschkestraße, dem Gladiolenweg und Am Mühlenende will die Stadtentwässerung die zersetzten Betonröhren durch Kunststoffkanäle ersetzt. Das seien die Problemstellen in Ahlten an, an denen man "korrosiven Beton" in den Mischwasserkanälen festgestellt habe, wie Joachim Gorsler von der Stadtentwässerung erklärt. Die erste Baustelle wird im Norden des Ortes entstehen. Dort sind die Damaschkestraße und vor allem der Gladiolenweg betroffen, der während der Bauarbeiten voll gesperrt wird. Aber auch die Friedrich-Wesemann-Straße muss halbseitig gesperrt werden.

Die einzelnen Bauabschnitte, die von der Friedrich-Wesemann-Straße in Richtung Birkenweg wandern, sollen dabei kurz gehalten werden, damit den Anwohnern möglichst wenige Belastungen entstehen. Gorsler betont aber, dass während der Sperrung die Baufahrzeuge Vorrang vor den Fahrzeugen der Anwohner hätten. Solange die Baustelle bestehe, seien die Bauarbeiter weisungsbefugt. "Das wissen die Anwohner meist nicht", sagt Gorsler. Die Arbeiten im Bereich Gladiolenweg dauern voraussichtlich bis Juni.

Auch in der Straße Am Mühlenende wird bereits heute mit dem Austausch des Mischwasserkanals begonnen. Ursprünglich sollte dies erst Ende April geschehen. Auch dort wird die Straße während der Arbeiten voll gesperrt und in kurzen Abschnitten bearbeitet. Dabei beginnt der Austausch an der Kreuzung mit dem Mühlenweg. Für die Arbeiten sind vier Monate vorgesehen.

Ostring wird für zwei Monate gesperrt

Ab heute gibt es zudem noch eine weitere Sperrung: Voraussichtlich bis Mitte Juni wird ein Teilstück des Ostrings zwischen der Everner Straße und der Industriestraße nicht mehr befahrbar sein. Die Region Hannover lässt in dieser Zeit die Straßenunterführung unter der Bahnlinie auf einem etwa 400 Meter langen Teilabschnitt sanieren. Während der Arbeiten wird der Verkehr über die alte K 135, die B 443 und die K 134 umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Verkehrsteilnehmer müssen mit längeren Fahrzeiten und Behinderungen rechnen, teilt die Region mit.

 Hintergrund dafür ist, dass die Trogstrecke im Zuge der K 135 undicht ist. Geplant ist, den gesamten Fahrbahnaufbau zu erneuern und sogenannten Drainbeton einzubauen, sodass das Oberflächenwasser gut ablaufen kann. Die Kosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro.

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Die Friedrich-Wesemann-Straße wird für die Sanierungsarbeiten halbseitig gesperrt, Autos dürfen dort ab dem 18. April nicht mehr parken.

Quelle: Katja Eggers

Von Michael Schütz

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