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Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Entwicklung der Ortsteile?

Der Kandidaten-Check Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Entwicklung der Ortsteile?

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach: „Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Entwicklung der Lehrter Ortsteile?“

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Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach: „Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Entwicklung der Lehrter Ortsteile?“

Quelle: Symbolbild

Lehrte. Dirk Werner, SPD: Eine moderne Stadt braucht attraktive Ortsteile. Dafür wollen wir die Infrastruktur und das Wohnumfeld optimieren. Wir werden uns für die Entwicklung von Baugebieten und den Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten in Krippen, Kitas und Grundschulen einsetzen. Verkehrsberuhigende Maßnahmen in den Ortsdurchfahrten sollen die Wohnqualität verbessern. Ortsräte bleiben unverzichtbar, um die Bedarfe im direkten Bürgerdialog zu ermitteln.

Armin Hapke, CDU: Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Ortsteile individuell auf die einzelne dörfliche Situation zugeschnittene Lösungsansätze erarbeiten. Dabei setzen wir auf das Instrument des Dorfentwicklungsplans. Wir werden die Bedürfnisse der Bevölkerung durch Workshops und Befragungen ermitteln. Beispielsweise hat die CDU Sievers-
hausen die Umfrage „Meine Idee für Sievershausen“ durchgeführt. Dies stellen wir uns auch für die übrigen Ortsteile vor.

Harald Gruhl, Grüne: Unser Ziel ist eine gesunde Umwelt, die die Lebensgrundlagen für Menschen, Pflanzen und Tiere erhält und entwickelt. Neben guten Naherholungsmöglichkeiten, einer guten Versorgung und schnellem Internet braucht es auch guten und bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt. Daher setzen wir uns nicht nur für die Schaffung von Einfamilienhäusern sondern auch für Mehrfamilienhäuser und Singlewohnungen ein. 

Dieter Münstermann, FDP: Die Bürger müssen durch Bürgerversammlungen stärker in die Entwicklung einbezogen werden, und den Ortsräten muss mehr Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen in Ausschuss- und Ratssitzungen eingeräumt werden. Ortsentwicklung muss auch im Ort zusammen mit den Bürgern und seinen gewählten Vertretern einvernehmlich entschieden werden. Einer der Schwerpunkte ist beispielsweise die Verkehrsberuhigung.

Gerd Posywio, Piraten: Zukunftsorientierter Breitbandausbau und kurze Schulwege sollen die Ortsteile langfristig attraktiv halten. Fahrscheinloser ÖPNV für sichere Verbindungswege in die Kernstadt und rollatorengerechte Einstiegsmöglichkeiten. Von Bürgern verwaltete Treffpunkte und Gestaltungsräume ermöglichen, beispielsweise das Gärtnern auf Gemeinschaftsflächen oder Boule-Plätze.

Thomas Schwieger, Linke: In den Ortschaften geht es vor allem darum, die bestehenden Infrastrukturen zu erhalten – Kinder- und Jugendeinrichtungen, Straßen und Wege sowie Läden. Dafür ist besonders der Austausch mit den Ortsräten und den örtlichen Vereinen wichtig, denn gemeinsam lassen sich auch ungewöhnliche Ideen realisieren.

Ulrich Gürtler, AfD: In allen Ortsteilen muss die bestehende Infrastruktur erhalten und, wo benötigt, ausgebaut werden. Gerade die kleineren Ortsteile laufen Gefahr, durch den demografischen Wandel auch wichtige Einrichtungen (zum Beispiel Einkaufsgelegenheiten oder Vereine) zu verlieren. Wir benötigen bezahlbare Baugrundstücke und Wohnungen, damit junge Familien auch in die kleinen Ortschaften ziehen. Der ÖPNV darf nicht totgespart werden.

Von der Redaktion

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