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Was wollen Sie zur Integration von Flüchtlingen tun?

Der Kandidaten-Check Was wollen Sie zur Integration von Flüchtlingen tun?

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach. Heute: „Welche Maßnahmen planen Sie zur Integration der Flüchtlinge in der Stadt?“

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Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Der Anzeiger fragt nach. Heute: „Welche Maßnahmen planen Sie zur Integration der Flüchtlinge in der Stadt?“

Quelle: Symbolbild

Petra Wegener, SPD: Die überwiegend von Ehrenamtlichen getragenen Angebote von „Lehrte hilft“, Vereinen und Kirchen werden wir weiterhin fördern. Ebenso werden wir Maßnahmen zum Beispiel der VHS, die das Erlernen der deutschen Sprache und den Zugang zum Arbeitsmarkt befördern, weiterhin unterstützen. Darüber hinaus wollen wir erreichen, dass mehr preisgünstiger Wohnraum entsteht. Das hilft auch den bei uns lebenden Flüchtlingen.

Martina Seybecke, CDU: Die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge ist unser erklärtes Ziel. Die Notunterkünfte werden wir durch Zubau ersetzen. Daneben ist der Spracherwerb der Schlüssel zur Integration. Bei den Kindern funktioniert das Erlernen der Sprache sehr gut. Bei den Erwachsenen müssen wir unsere Bemühungen verstärken und vor allem Arbeitsplätze anbieten. Das Ehrenamt spielt dabei eine wichtige Rolle und wird von uns unterstützt.

Dündar Kelloglu, Grüne: Die Bundesregierung lehnt es immer noch ab, für alle Flüchtlinge die Integrationskurse zu öffnen. Viele Flüchtlinge in Lehrte werden also nicht die Möglichkeit haben, sich von Anfang an in die hiesige Gesellschaft zu integrieren und die Sprache zu erlernen. Damit die Integration gelingt, werden wir weiterhin kommunale Mittel einsetzten. Auch für die Unterstützung der ehrenamtlichen Strukturen.

Dieter Münstermann, FDP: Neben der gesetzlichen Verpflichtung muss hier die größtmögliche materielle und finanzielle Unterstützung der vielen ehrenamtlichen und hochmotivierten Helfer in Vereinen, Verbänden und Institutionen erfolgen. Sie sind Garant für eine erfolgreiche Integration. Die Integrationsarbeit wird in vorbildlicher Weise hier vor Ort geleistet und verlangt mehr als die Floskel „Wir schaffen das“. 

Sebastian Frenger, Piraten: Sozialwohnungsbau muss auch den Flüchtlingen zur Verfügung stehen, große Flüchtlingsheime sind zu verhindern. Integration soll in Sportvereinen und Selbsthilfewerkstätten gefördert werden, die Arbeit von „Lehrte hilft“ soll weitere Unterstützung erfahren.

Hans-Jürgen Dankert, Linke: Viele Lehrterinnen und Lehrter sorgen seit Monaten (und darüber hinaus) mit ihrem Engagement dafür, dass die Integration geflüchteter Menschen gelebte Realität wird. Das muss die Stadt unbedingt weiterhin unterstützen, auch durch die schnelle dezentrale Unterbringung der Geflüchteten. Durch die vielfältigen Projekte und Initiativen wird das Leben in Lehrte letztlich für alle hier lebenden Menschen attraktiver.

Stefan Henze, AfD: Wir sind für die Integration von Integrationswilligen und -fähigen, aber gegen weitere Maßnahmen ohne Zustimmung der Bürger. Jeder Steuerzahler sollte wissen, welchen Betrag er pro Flüchtling pro Monat zu tragen hat. Weiterhin muss die grundgesetzwidrige Einreise gestoppt sowie alle abgelehnten Asylsuchenden zurückgeführt werden. Über das UN-Flüchtlingshilfswerk muss Hilfe zur Selbsthilfe im Herkunftsland oder in angrenzenden Ländern geleistet werden.

Von der Redaktion

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