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Kinder erforschen Luft undexperimentieren mit Seife

Lehrte Kinder erforschen Luft undexperimentieren mit Seife

Was ist das? Das fragte gestern Biologin Ursula Stürmer die achtköpfige Gruppe aus dem Kindergarten Immensen-Arpke beim Mitmachlabor. „Eine Pipette“, riefen die kleinen Forscher im Physikraum der Berthold-Otto-Schule sofort. „Ihr wisst schon ganz schön viel“, lobte Stürmer die Fünf- bis Sechsjährigen.

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Die Forscher lassen ein Röhrchen in einer Flasche von oben nach unten wandern (großes Bild). Ursula Stürmer (Bild links) zeigt, dass eine Pipette Luft pusten kann. Jonas (rechtes Bild, links) und Fynn drücken Spritzen und stellen fest, dass Luft Kraft hat. Jarolim-Vormeier (3)

Quelle: Jarolim-Vormeier

Lehrte. Folglich gestaltete die Biologin den Unterricht eine Stufe schwieriger und wollte von den Vorschulkindern wissen, ob Luft Kraft hat. „Ganz schön viel“, antwortete Fynn. Der Sechsjährige drückte kräftig mit Jonas auf vorbereitete Spritzen, die mit einem Schlauch verbunden waren. Weitere Geheimnisse der Naturwissenschaften erkundeten die Mädchen und Jungen stolz in weißen Arbeitskitteln und mit allen Sinnen.

Neugierig verfolgten die jungen Forscher weitere Experimente: Ursula Stürmer von der Firma Naturwissenschaften zum Anfassen demonstrierte etwa, wie ein kleines Röhrchen in einer Flasche vom Hals auf den Boden sinkt und wieder auftaucht. „Weil in dem Röhrchen Luft ist“, sagte Johannes, der zugleich die Kunststoffflasche drückte.

Verständlich und spielerisch brachte Stürmer den Kindern komplizierte naturwissenschaftliche Phänomene bei. Sie ließ die Kinder selbst beobachten, überlegen, vermuten und entdecken, warum und wieso etwas geschieht. „Weil die Experimente dann besser hängen bleiben“, sagte die Biologielehrerin. Die Expertin erläuterte den Kindern, dass Forscher nicht immer alles glauben, sondern sich alles ganz genau anschauten und sich Fragen dazu stellten. „Und im Labor darf nicht gegessen und getrunken werden“, sagte sie.

Später wurde es schaumig. Die Kleinen stellten ihre eigene Seife her. Zwei Stunden lang waren die Vorschulkinder mit viel Freude bei der Sache. „Das hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte die sechsjährige Emma am Ende und war ein wenig traurig, den weißen Laborkittel wieder ausziehen zu müssen.

Katerina Jarolim-Vormeier

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