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Kitakinder singen, tanzen und reimen nach Plan

Lehrte Kitakinder singen, tanzen und reimen nach Plan

Rund 100 Mädchen und Jungen der Kita Dürerring haben im Saal der Tanzschule Jegella im Rathaus getanzt, gesungen und gereimt. Sie zeigten damit eindrucksvoll, wie in dem Kindergarten der sogenannte Qualitätsbaustein Musik, eine Vorgabe der Stadt, umgesetzt wird.

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Mit Körbchen und Klanghölzern: Die Kitakinder singen von Ostern.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Beim großen Auftritt mischte der komplette Kindergarten mit, im Publikum saßen Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder. Zum Auftakt gab es viel Bewegung: Die Kinder winkten zu fetziger Musik rhythmisch mit den Armen, stampften mit den Füßchen auf dem Boden auf und hopsten in alle Richtungen.

Weitere Tanzeinlagen sowie Gedichte und Lieder standen allesamt unter dem Motto "Frühlingserwachen" und handelten von blühenden Blumen, der Sonne, Häschen und Ostereiern. Passend zum Inhalt hatten sich die Kinder verkleidet, sich Hasenöhrchen aufgesetzt und weiße Puschelschwänzchen angesteckt.

Die Bärentanzgruppe meisterte die schwierigste Aufgabe. Sie zeigte ein kleines Musical mit Tanzeinlagen und komplexen Schrittfolgen. Das Publikum war hin und weg und klatschte begeistert Beifall, als die Kinder in Bärenkostümen fröhlich mit dem Popo wackelten.

Mit den vielseitigen Auftritten gewährte die Kita Dürerring Einblicke in ihren Erziehungs- und Bildungsbereich Musik. Dafür gibt es seit einiger Zeit konkrete Vorgaben der Stadt, die für alle elf städtischen Kindergärten bindend sind. In dem sogenannten Qualitätsbaustein Musik ist festgeschrieben, wie in den Kitas mit Musik umgegangen und Kindern der Zugang zu Musik ermöglicht werden soll.

Ziel ist es, die den Nachwuchs durch Singen, Tanzen und Bewegung in seiner Entwicklung zu fördern. Die Kitakinder sollen dadurch unter anderem ein besseres Körpergefühl bekommen. Soziale Kompetenzen werden ebenso gefördert wie Rhythmusgefühl, Gleichgewichtssinn und Kreativität. Lieder und Reime fördern die sprachliche Entwicklung. "Hier werden schon die ersten Grundlagen für die Schulen gebildet", betonte Fachberaterin Karin Schulte-Derne vom städtischen  Fachdienst Jugend und Soziales.

Die Stadt arbeitet seit zwei Jahren an der Umgestaltung der pädagogischen Arbeit mit Kleinkindern um und lässt dabei neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Erziehung und Bildung einfließen. Der Qualitätsbaustein Musik ist aber nur ein Element. Weitere sind unter anderem die Bausteine Bezugspädagogen und Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation.

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Von Katja Eggers

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