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Kolonie Feierabend: Verein kämpft weiter

Lehrte Kolonie Feierabend: Verein kämpft weiter

Die Mitglieder des Kleingartenvereins Feierabend kämpfen weiter um den Erhalt ihrer Kolonie an der Manskestraße. Jetzt haben sie 500 Flugblätter verteilt, mit denen sie Nachbarn mobilisieren wollen. Wenn die Gärten für ein neues Wohngebiet abgerissen würden, gehe ein Stück Lehrter Geschichte verloren.

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Der Verein Feierabend kämpft weiter um seine Kleingartenkolonie.

Quelle: Jarolim-Vormeier (Archiv)

Lehrte. Es ist ein flammender Appell, den die Kleingärtner an die Anwohner an Manskestraße, Blockäckern, Schützenstraße und Kreuzbuchenweg richten. "Grüne Gärten statt Betonwüste" sind die Flugblätter überschrieben, mit denen sie bei den Nachbarn darum werben, die Anliegen der Laubenpieper zu unterstützen. Es gehe um die Zukunft der Nachbarschaft und den Erhalt einer grünen Lunge in der Stadt.

Die Kleingärtner erinnern daran, dass der Bau des neuen Wohngebiets auf dem Feierabendgelände noch längst nicht endgültig feststehe. Noch befinde man sich in der Prüf- und Planungsphase. Die Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Verfahren dauere noch bis zum 19. Mai. Bis dahin seien die Planunterlagen noch im Rathaus einsehbar, und bis dahin könne auch jeder Betroffene noch Einwände geltend machen. Das gehe auch per Mail an die Adresse bauleitplanung@lehrte.de

Darüber hinaus wollen die Kleingärtner am Sonnabend, 6. Mai, einen Infostand zu dem geplanten Wohngebiet einrichten. Von 12 bis 16 Uhr werden Vertreter des Vereins auf dem Parkplatz an der Straße Auf den Blockäckern Rede und Antwort stehen. Und schließlich werde das Thema auch am Montag, 8. Mai, ab 17 Uhr im Baubetriebshof an der Schützenstraße während einer öffentlichen Sitzung des Bau- und Verkehrsplanungsausschusses beraten.

In ihrem Flyer schreiben die Kleingärtner unter anderem davon, dass die Feierabend-Fläche mit Bäumen, Blumen und Spazierwegen nun mit bis zu 14 Meter hohen Häusern bebaut werden soll. Das bedeute unter anderem, dass Anwohner keine freie Sicht mehr hätten, Straßen und Grundstücke verschattet würden, sich klimatische Verhältnisse im Umfeld verändern könnten und Lärmbelästigungen sowie Parkplatzprobleme zunehmen werden. Außerdem werde das Neubaugebiet mindestens zwei Jahre lang eine Großbaustelle sein.

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