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Klinikum Lehrte modernisiert OP-Bereich

Geld vom Land Klinikum Lehrte modernisiert OP-Bereich

Stärkung für das Klinikum Lehrte: Mit Geld aus einem Investitionsprogramm des Landes Niedersachsen werden ab April 2012 der Operationsbereich, der Aufwachraum und die Intensivstation umgebaut. 3,5 Millionen Euro sollen nach Lehrte fließen.

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Das Klinikum Lehrte soll 3,5 Millionen Euro für Modernisierungsmaßnahmen erhalten.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte . Das Klinikum Lehrte profitiert vom Investitionsprogramm des Landes Niedersachsen für Krankenhäuser. Insgesamt 3,5 Millionen Euro sollen – in zwei Tranchen – in das Haus fließen. Von dem Geld sollen der Operationsbereich, der Aufwachraum und die Intensivstation modernisiert werden. Die Umbauten erstrecken sich über rund 1500 Quadratmeter, beginnen voraussichtlich im April 2012 und dauern im ersten Bauabschnitt bis Juli 2013.

Noch hat das Klinikum Region Hannover (KRH) nicht den offiziellen Förderbescheid vom Sozialministerium in der Hand. Der sei – zumindest für den 2,2 Millionen Euro teueren ersten Bauabschnitt – aber nur noch eine Formsache, machten am Donnerstag KRH-Sprecher Bernhard Koch und der neue kaufmännische Direktor des Klinikums Lehrte, Gunnar Pietzner, klar. Der zweite Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro soll im nächsten Jahr folgen.

Sterilgutbereich muss weichen

„Der Standort Klinikum Lehrte wird zukunftssicher gemacht“, sagte Koch am Donnerstag, und Pietzner sprach von einer „hochwertigen medizinischen Versorgung für Lehrte und das Umland“. Es gehe darum, das „Herzstück“ des Klinikums zukunftssicher zu machen.

Bei den Umbauten im ersten Obergeschoss des Krankenhauses wird der sogenannte Sterilgutbereich weichen. Dieser wird nicht mehr genutzt, weil die Versorgung mit Sterilgut seit einiger Zeit vom Nordstadtkrankenhaus aus erledigt wird. Er liegt jedoch zwischen den zwei Lehrter Operationsbereichen mit je zwei Sälen. Diese Trennung soll beim Umbau aufgehoben werden. Außerdem geht es darum, die Säle, von denen zwei schon 25 Jahre alt sind, modernen Anforderungen anzupassen. Während der Umbaumaßnahmen werde im Klinikum Lehrte „mit gleicher Intensität weiter operiert“, betont Pflegedienstleiterin Sabine Fabricius. Zwei Säle sollen dafür stets zur Verfügung stehen. Sie werden dann „enger ausgenutzt“ , sagt Fabricius. Allein in der allgemeinen Chirurgie und der Unfallchirurgie fallen in Lehrte pro Jahr rund 2500 Operationen an.

Achim Gückel

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