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Launige Rede zu heißer Suppe

Lehrte Launige Rede zu heißer Suppe

Volles Zelt, Bombenstimmung, umjubelte Ehrungen und ein fröhlicher Festumzug: Hämelerwald hat drei tolle Schützenfesttage hinter sich.

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Das sind Hämelerwalds Majestäten (von links): Roswitha Heuer, Lothar Spangenberg, Mandy Rohrig, Torsten Mertke, Clarissa Achilles und Stefan Rohrig.Eggers (2)

Quelle: Katja Eggers

Hämelerwald. Die Festgemeinschaft aus Bürgercorps, Junggesellschaft, KKS Tell und den Damen der Pinacoladys hatte die Sause in diesem Jahr erstmals um einen Tag vorverlegt und schon am Freitag statt am Sonnabend begonnen.

Kräftig gefeiert wurden natürlich die neuen Majestäten: Am Freitagabend ließen die beteiligten Korporationen Lothar Spangenberg als Bürgercorps-König und Roswitha Heuer als seine Königin hochleben. Den Titel des Junggesellenkönigs sicherte sich Torsten Mertke.

Beim KKS Tell ist Stefan Rohrig König und Tochter Mandy Jugendkönigin. Die im vorigen Jahr gegründete Damenriege der Pinacoladys umjubelte ihre Königin Clarissa Achilles. Nach dem Ehrentanz der Majestäten durften auch alle anderen aufs Tanzparkett. Gefeiert wurde bis morgens um vier.

Beim zweiten Festball hielten die Korporationen und ihre Gäste sogar bis sieben Uhr morgens durch. Viel Zeit zum Schlafen blieb nicht, denn mittags wurde im Zelt bereits das Königsfrühstück aufgetischt. Dabei kamen die Schützen ordentlich ins Schwitzen. Nicht nur, weil im Zelt tropische Temperaturen herrschten, sondern auch, weil zum Auftakt erst einmal eine dampfend heiße Suppe auf den Tisch kam.

Vor dem Hauptgang lauschten die rund 150 Zuhörer Ortsbürgermeister Dirk Werner, der in seiner Rede traditionell das aktuelle Ortsgeschehen beleuchtete. Positiv bewertete Werner dabei unter anderem den geplanten Ausbau für schnelles Internet.

Die Stadt Lehrte bekam stattdessen ordentlich ihr Fett ab. Seit der Umstellung auf Energiesparlampen seien die Straßenlaternen vielerorts immer noch zu dunkel. Verärgert war Werner zudem, dass sich beim Schützenfest kein einziger Vertreter der Stadt hatte blicken lassen. „Ich hoffe nicht, dass das eine Geringschätzung der Ortsteile ist“, grummelte Werner.

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