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Ahltener Schützen feiern mit Toupet

Ahlten Ahltener Schützen feiern mit Toupet

Drei Tage und zwei Nächte lang herrscht zurzeit in Ahlten „die fünfte Jahreszeit“, wie es Ortsbürgermeister Jürgen Kelich bezeichnete: Die Ahltener feiern bis Montagabend ihr Schützenfest.

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Hohe Stirn und augelassene Stimmung um Mitternacht: Tim Toupet bringt die Ahltener Schützen auf Betriebstemperatur.

Quelle: privat

Lehrte. Das Fest begann am Freitagabend mit der Proklamation der Majestäten. Die waren zwar schon seit einer Woche bekannt, wurden aber erst am Freitag offiziell in ihr Amt eingeführt. Den Anfang machte Volkskönigin Rita Daude, gefolgt von König Klaus Dieter Schoeler. Königin Nicole Warmbold, Jugendkönig Jonas Beinsen und Lichtpunktkönig Moritz Maaß.

Beim Schützenfest in Ahlten sorgte Tim Toupet für gute Stimmung zur Mitternacht.

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Majestät Schoeler sah allerdings so aus, als müsste er die Freude noch ein bisschen üben, denn eigentlich wollte er gar nicht König werden. „Aber leider habe ich 50 Ring geschossen“, bedauerte die Majestät, halb ernst, halb im Scherz. „Ich muss mich erst einmal an den Gedanken gewöhnen.“ Was ein König zu tun hat, kann er sich bei seinem Sohn abschauen. Der war bereits zwei Mal König und dafür verantwortlich, dass Schoeler vor zehn Jahren zu den Schützen gestoßen ist.

Die Proklamation war allerdings erst der Auftakt für eine turbulente Nacht im Zelt am Kleifeld. Zu mitternächtlicher Stunde bekamen die Ahltener Besuch aus dem Rheinland, denn der selbsternannte „singende Friseur“ Tim Toupet schmetterte - mit hoher Stirn und ganz ohne Haarteil - seine Partyschlager. Der Sonntag stand dann im Zeichen des Großen Festumzugs, der in Ahlten immer lang und lautstark ist. Letzteres liegt an der Dicken Berta. Die Kanone hat ihren Platz am Ende des Zuges und feuert auch gelegentlich und sehr geräuschvoll. Allerdings wartete die Besatzung die erste Hälfte am Straßenrand ab. „Wir wollen den Zug auch sehen“, erklärte Wolfgang Kalbe. „Wir sind immer hinten dran und können dann nichts sehen.“ Deswegen lassen sie den Umzug erst einmal vorbei ziehen.

Von Michael Schütz

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