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Der große Saal ist schon saniert

Lehrte Der große Saal ist schon saniert

Die Lehrter Matthäuskirche baut derzeit mit großem Aufwand ihr Gemeindezentrum an der Goethestraße um: Der erste Bauabschnitt ist bereits erledigt. Die Sanierung soll im Herbst 2016 abgeschlossen sein. 

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Hier ist die Durchreiche zwischen Küche und Gemeindesaal: Klaus-Peter Wulf ist zufrieden mit dem Baufortschritt im Gemeindezentrum.

Quelle: Sandra Köhler

Lehrte. Nun laufen die Vorbereitungen für Teil zwei. Nach Elektroleitungen sowie neuen Fenstern, Heizungen und der Decke im Saal soll nun die Sanierung von Flur und Foyer sowie der Toiletten folgen. 450.000 bis 500.000 Euro wird die energetische Sanierung des rund 50 Jahre alten Gemeindehauses kosten. Im September oder Oktober soll es laut Klaus-Peter Wulf, Vorsitzender des Bauausschusses im Kirchenvorstand, weitergehen: „Der zweite Abschnitt ist genehmigt. Jetzt trägt die Architektin die Zahlen zusammen.“ Denn um Fördergeld vom Kirchenkreis Burgdorf und der Landeskirche Hannover zu bekommen, müssen die finanziellen Voraussetzungen stimmen.

Stolz zeigt Wulf, was sich bisher getan hat in dem flachen Gebäude an der Goethestraße. Das Herzstück, der Versammlungssaal, hat einen frischen Anstrich, mehrfach verglaste Fenster, kompaktere Heizkörper, einen strapazierfähigen Fußboden sowie eine neue Decke bekommen. Die Lichtschächte haben eine neue Verkleidung, eine flexible Trennwand sorgt dafür, dass aus dem großen bei Bedarf zwei kleinere Säle werden.

Direkt nebenan, mittels Durchreiche verbunden, entsteht die neue Küche. Leitungen und Anschlüsse sind dort bereits verlegt. Außerdem sind sämtliche Lampen auf Steuerung per Bewegungsmelder umgestellt worden. „Manchmal blieb das Licht versehentlich übers Wochenende brennen. Das kann jetzt nicht mehr passieren“, meint Wolf.

Als Nächstes sollen Toiletten, Flur und Foyer an die Reihe kommen. In einem bisher als Garderobe genutzten Raum soll eine behindertengerechte Sanitäranlage eingebaut, im gleichen Zug sollen die aus den Anfangstagen des Gebäudes stammenden Toiletten ersetzt werden. „Das Haus ist schon damals weitgehend barrierefrei konzipiert worden, jetzt ist es an der Zeit für die Behindertentoilette“, sagt Wulf.

Im dritten Bauabschnitt, so hofft Wulf, kämen Jugendkeller, Konfirmandenraum und das Zimmer für die Kindergruppe an die Reihe. Wenn alles optimal liefe, könne die Sanierung im Herbst 2016 abgeschlossen sein. Doch es naht schon die nächste Baustelle: „Danach wäre der Kindergarten mit einer energetischen Sanierung an der Reihe.“ Und wenn die abgeschlossen ist, müsse die Heizungsanlage angepasst werden: „Die ist dann überdimensioniert“, sagt Wulf. ks

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