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E-Center erhält neues Gesicht

Lehrte E-Center erhält neues Gesicht

Mehr Überblick, neue Schwerpunkte, neue Kassen, andere Farben: Lehrtes größter Supermarkt, das E-Center im Zuckerzentrum, wird umgebaut. Dafür bleibt er auch drei Tage lang geschlossen. Schon im September soll die Umgestaltung beendet sein.

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Lehrtes größter Supermarkt wird umgestaltet: Die alten Kassen werden durch neue ersetzt.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Bereits seit ein paar Tagen werden im E-Center Regale gerückt und Ware umsortiert. An manchen Wänden prangt schon neue Farbe, das für Edekamärkte typische Gelb und Blau verschwindet nach und nach. All das sind Vorboten für die vollständige Neugestaltung des Markts. „Im November vor zehn Jahren wurde er eröffnet“, sagt Edeka-Geschäftsführer Sebastian Cramer. Da sei ein Umbau nun eine normale, turnusgemäße Sache. Damit wolle man auch der heutigen Einkaufsgewohnheiten der Kunden und der Veränderung in den Sortimenten Rechnung tragen.

In der Tat wird nun so ziemlich das gesamte Center umgekrempelt. Die Hochregale verschwinden, maximale Höhe der Regale wird künftig 2 Meter sein. In der Mittelachse des Markts werden sie sogar nur noch 1,60 Meter hoch. Das bedeutet freien Blick von den Kassen bis zur Frischfleischtheke am anderen Ende des 4000 Quadratmeter großen Geschäfts. Übersichtlichkeit sei Trumpf, sagt Cramer.

Darüber hinaus will das E-Center neue Schwerpunkte setzen: Mehr Platz für Obst- und Gemüseabteilung, lokale Lieferanten sollen mehr in den Blickpunkt gelangen, die Molkereiabteilung wächst. Auch die jetzt schon recht große Abteilung für Wurst, Fleisch und Käse wird erweitert - ebenso wie die Weinabteilung, die künftig verschärft auf den wachsenden Markt für deutsche Erzeugnisse setzt.

Cramer will auch, dass die Hochregale der Getränkeabteilung verschwinden. Eine Lagerhaltung innerhalb des Markts soll es nicht mehr geben. Stattdessen stellt das E-Center seine Belieferung mit Waren um. Künftig kommen nicht an drei, sondern an fünf Tagen pro Woche Produkte ins Haus. Die Bevorratung mit großen Warenmengen muss dann nicht mehr sein.

In anderen Bereichen speckt das E-Center ab. CDs und DVDs gibt es dort künftig nicht mehr zu kaufen. Überhaupt soll der gesamte sogenannten Non-Food-Bereich schrumpfen.

Vorbild für den Umbau in Lehrte ist die Neugestaltung des E-Centers in Großburgwedel vor einem halben Jahr. Die Arbeiten in Lehrte, die nun vor den Handwerkern liegen, nennt Cramer eine „logistische Herausforderung“. Die Umbauten werden vor allem sonntags und nachts erledigt. Dazu gehört auch der Einbau neuer Kassen. Dieser soll zwischen Ladenschluss am Sonnabend, 29. August, und Ladenöffnung am Montag, 31. August, erledigt werden. Wenn die Fleisch- und Käsetheke erweitert wird, muss das E-Center jedoch für drei Tage geschlossen werden - vom 24. bis 26. August.

Es bewegt sich viel im Zentrum

Knapp zehn Jahre nach seiner Eröffnung befindet sich das gesamte Zuckerzentrum in einer Phase der Veränderung. Erst vor wenigen Monaten wurde der Bäckertresen in der Ladenzeile vor dem E-Center umgestaltet. Auch der Optiker in der Ladenzeile hat kürzlich renoviert. Das rund 300 Quadratmeter große Ladenlokal an der Zuckerpassage, in dem einst der Textildiscounter NKD untergebracht war, steht indes noch immer leer. Aber immerhin werden die seit Jahren leerstehenden Räume der ehemaligen Disko im Obergeschoss an der Zuckerpassage demnächst neu belebt – mit einem Fitnessstudio der Kette Clever Fit.

Bilder von der Zuckerfabrik

Als das Zuckerzentrum im Herbst 2005 seine Pforten öffnete, waren sie der Clou: mehrere Wandbilder im E-Center, welche die Lehrter Zuckerfarbik zeigten. Als unlängst der Bäckertresen zum modernen Bäckeristo umgebaut wurde, verschwand eines der historischen Bilder – und das fanden viele Lehrter gar nicht gut. Darauf will Geschäftsführer Sebastian Cramer nun reagieren. Statt der großen Wandbilder soll es künftig im Bereich der Leergutautomaten eine ganze Galerie von Bildern der Zuckerfabrik geben, welche einst das Stadtbild prägte. Die Bilder stammten aus dem privaten Archiv eines Mitarbeiters.

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