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Mehr Flexibilität für die Lehrter Grundschulen

Lehrte Mehr Flexibilität für die Lehrter Grundschulen

Die Stadt Lehrte will ihre Schulanfänger in der Kernstadt flexibler auf die drei Grundschulen verteilen können. Deshalb plant sie sogenannte Floatbezirke (Gleitbezirke). Der Schulausschuss hat dem Vorhaben bereits zugestimmt.

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Die Mitglieder des Schulausschusses haben sich für die Floatbezirke ausgesprochen.

Quelle: Kai Knoche

Lehrte. Die Schülerzahlen der Grundschulen in Lehrtes Kernstadt variieren von Jahr zu Jahr sehr stark. Einmal sind es an einzelnen Schulen zu wenige Schulanfänger, einmal zu viele wie im vergangenen Jahr in der Grundschule An der Masch. Dort musste eine zusätzliche Klasse eingerichtet werden. Mithilfe eines angemieteten Containers löste die Stadt die Raumprobleme an der Schule.

Diese Zusatzausgaben sollen mit den neuen Gleitbezirken zwischen Albert-Schweitzer-Grundschule, Grundschule An der Masch und Grundschule Lehrte-Süd nun ausbleiben. Künftig könnte die Stadt die Schüler je nach Bedarf auf die drei Grundschulen verteilen und damit Raumprobleme von vornherein verhindern. In Hannover werde dieses Konzept schon erfolgreich praktiziert, sagte Nele Domin vom Fachbereich Schule.

Der Floatbezirk für die Albert-Schweitzer-Schule und Grundschule An der Masch soll künftig grob zwischen Poststraße und Goethestraße/Claudiusstraße liegen. Der neue Floatbezirk für die Grundschule Lehrte-Süd und Grundschule An der Masch liegt zwischen Iltener Straße und Rosenstraße mit einem Streifen entlang der Sehnder Straße. In einer jährlichen Konferenz sollen die Schulleitungen außerdem entscheiden können, wie die Kinder auf die Schulen verteilt werden.

Die Mitglieder im Schulausschuss sprachen sich für die Umsetzung des Vorhabens aus. Grünen-Ratsherr Carsten Milde betonte aber, dass Geschwisterkinder bei der Verteilung bevorzugt werden müssten. Beate Forgber, Direktorin der Albert-Schweitzer-Grundschule, hingegen findet das Vorhaben in der Praxis „sehr schwierig“, da oft erst kurzfristig vor Schulstart feststehe, wie viele Kinder tatsächlich in die Schule kämen. Ihrer Meinung nach müssten die betroffenen Familien frühzeitig informiert werden.

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