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Nur drei Standorte für Einheitsbäume

Lehrte Nur drei Standorte für Einheitsbäume

Symbolbäume für die Deutsche Einheit wird es in Lehrte erst 2017 und nicht unbedingt in jedem Ortsteil geben. Bisher sind sie nur in der Kernstadt sowie in Ahlten und Sievershausen eingeplant.

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Wo jetzt am Pfingstanger noch Autos abgestellt werden, soll nach Fertigstellung des Parkhauses eine Grünfläche mit symbolischen Bäumen für die
Deutsche Einheit entstehen.

Quelle: Thomas Böger

Lehrte. Vor gut einem Jahr hatte die CDU den Antrag gestellt, eine Idee des Deutschen Städtetages aufzugreifen und Gruppen von jeweils drei Bäumen in den Ortschaften anzupflanzen. Sie sollen die alte Bundesrepublik, die DDR und das vereinigte Deutschland symbolisieren. Der Antrag wurde in den Ortsräten diskutiert, von denen die Stadtverwaltung auch Standortvorschläge erwartete. Die kamen jedoch nur aus Ahlten und Sievershausen. Aus Aligse kam lediglich die Anregung, Plaketten mit einer Erklärung zur Bedeutung der Bäume anzubringen. Das schlug auch Sievershausen vor und regte außerdem an, Bänke unter den Bäumen aufzustellen.

Daraus hat die Verwaltung jetzt einen Beschlussvorschlag erarbeitet, nach dem in der Kernstadt am Pfingstanger, in Ahlten auf dem Gelände des neuen Kindergartens und in Sievershausen auf dem Festplatz Bäume mit Plaketten, Bänke und Papierkörbe Platz finden sollen - die übrigen Ortschaften gehen leer aus. Das sorgt dort für etwas Irritationen. „Wir möchten schon solche Symbolbäume“, sagt zum Beispiel Frank Seger, Ortsbürgermeister von Aligse, Kolshorn und Röddensen. Man habe dem Ortsratsbetreuer auch „zumindest mündlich“ mitgeteilt, dass die Dorfvertretung für einen geeigneten Standort Vorschläge von Experten erwarte.

In Arpke habe der Ortsrat angeregt, das Baumtrio an dem gegenüber dem Waldbad geplanten Regenrückhaltebecken anzulegen, erklärt Ortsbürgermeister Klaus Schulz. „Das müsste eigentlich auch im Protokoll stehen“, meint er.

Der Verwaltungsvorschlag sei nur als vorläufig anzusehen, erklärt dazu Bürgermeister Klaus Sidortschuk. Wenn weitere Ortsräte entsprechende Wünsche äußern sollten, könne der Fachdienst auch bei der Suche nach Standorten helfen - aber es müssten schon Vorschläge kommen, „damit man über etwas Konkretes spricht“, sagt Sidortschuk.

Eingesetzt werden die Bäume ohnehin frühestens in der Pflanzperiode Winter 2016/Frühjahr 2017, vorher steht kein Geld zur Verfügung. Die offizielle Übergabe ist dann für den 3. Oktober 2017 vorgesehen - den 27. Tag der Deutschen Einheit.

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