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Schausteller rücken zusammen

Lehrte Schausteller rücken zusammen

Die Behelfsparkplätze für Pendler im südlichen Bereich des Lehrter Schützenplatzes bleiben auch während des Volks- und Schützenfestes bestehen. Daher müssen die Schausteller mit ihren Transportfahrzeugen etwas zusammenrücken.

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Für die nächsten Tage ist er Parkfläche und Festplatz in einem: der Schützenplatz am Pfingstanger in Lehrte.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Schon seit mehreren Tagen herrscht auf dem Schützenplatz Betriebsamkeit: Die Schausteller bauen ihre Fahrgeschäfte und Buden für das große Fest auf, das morgen Abend beginnt. Während sich an der Anordnung von Autoscooter, Festzelt, Breakdancer und den Verkaufsständen nichts Wesentliches ändert, bleibt in diesem Jahr für die Wohnmobile und Transportfahrzeuge der Schausteller weniger Platz. Für sie soll der Bereich, der seit einigen Monaten als Stellfläche für bis zu 180 Autos dient, tabu sein. „Die Schausteller sind darüber informiert. Es hat niemand gemeckert“, sagt Markus Baumgarten vom Fachdienst Straßen und Verkehr bei der Stadt. Die Stellflächen auf dem Schützenplatz wurden Anfang des Jahres als Ersatz für das Parkhaus eingerichtet, das abgerissen wurde.

Täglich bis zu 100 Pendler stellen ihre Wagen auf dem Behelfsparkplatz ab. Baumgarten betont, dass auch die dort installierten Begrenzungen während des Schützenfestes nicht beseitigt werden. Die Schausteller dürften ihre Transportfahrzeuge und Wohnwagen auf der zum Hohnhorstweg gewandten Seite des Platzes abstellen.

Dirk Mahlmann, Sprecher des Lehrter Schützencollegiums, ist mit der Regelung zufrieden. „Man muss sich auf die Situation einstellen. Es geht ja nur um ein paar Tage, an denen es eng werden könnte“, meint er. Außerdem sei die Situation auf dem Behelfsparkplatz wegen der Ferien entspannt.

Trotzdem gibt es noch eine weitere Option für die Schausteller. Sie sollen ihre Transportfahrzeuge auch auf der sogenannten C-Fläche neben dem Obi-Baumarkt abstellen dürfen. „Das aber nur, wenn es wirklich kneift“, sagt Baumgarten. Auch Mahlmann hält dieses Vorgehen für denkbar - wenn der Untergrund auf der Brache nicht durch Regen aufgeweicht ist.

Nicht so schlimm wie erwartet

Mancher hatte geunkt, Lehrtes City werde gnadenlos zugeparkt, wenn das alte Parkhaus erst abgerissen ist und damit 300 Stellplätze wegfallen. Die Behelfsparkplätze auf dem Schützenplatz sollten das Ärgste verhindern helfen. Doch ganz so schlimm ist es nicht gekommen. Es gebe „vereinzelt Falschparker“, sagt Markus Baumgarten von der Stadt. Einige Straßenränder würden derzeit zwar stärker zugeparkt als vor dem Abriss des Parkhauses – zum Beispiel im Bereich südlich des Bahnhofs. Von Parkchaos könne aber nicht die Rede sein. Die Stadt habe über die neue Lage anscheinend früh genug informiert, meint Baumgarten. Und die meisten Pendler verhielten sich vernünftig. Der Ersatzparkplatz auf dem Schützenplatz werde „gut angenommen“. Dort stehen mitunter bis zu 100 Autos.

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