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Lehrter Gymnasium wird zur Europa-Schule

Lehrte Lehrter Gymnasium wird zur Europa-Schule

Das Lehrter Gymnasium wird zur "Europaschule in Niedersachsen". Mit diesem Titel würdigt die Landesschulbehörde das jahrelange Engagement der Schule, den europäischen Gedanken in Unterricht, Projekte und Austauschprogramme zu integrieren. Schild und Urkunde wurden am Freitag übergeben.

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Europaschule ab 1. August: Lehrtes Erster Stadrat Uwe Bee (von links), Dagmar Kiesling, Andreas Blasche-Hesse, Silke Brandes, Klaus Perk und Lena Busch halten bei der Übergabe des Schildes und der dazugehörigen Urkunde gemeinsam die Europa-Fahne.

Quelle: Katja Eggers

Lehrte. Mit dem Titel "Europaschule" darf sich das Gymnasium nun für fünf Jahre schmücken. Das dazugehörige Schild, eine Urkunde und die Europafahne haben Dezernent Andreas Blasche-Hesse von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Dagmar Kiesling, Koordinatorin für europäische und internationale Angelegenheiten, beim Tag der offenen Tür in der Mensa vor Schülern, Lehrern und Vertretern der Stadt an Schulleiterin Silke Brandes überreicht.

Die Auszeichnung sei eine symbolische Belohnung für die Ausrichtung auf Europa im Unterricht. "Das Gymnasium leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zum Fortbestehen des Schengen-Abkommens", betonte Blasche-Hesse. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee schloss sich der Lobeshymne an: "Im Gymnasium wird der europäische Gedanke wirklich gelebt."

Welche Projekte es an der Schule gibt und welche persönlichen Erfahrungen sie mit ihnen gemacht haben, erzählten die Schüler. Neuntklässlerin Sina hat in der bilingualen Klasse beispielsweise Biologie und Erdkunde auf Englisch gehabt. Mitschülerin Sarah hat vor allem die Austauschfahrt nach Frankreich gefallen. "Durch meine Austauschfahrten habe ich jetzt Freunde in Polen und England", sagte Elftklässlerin Melissa.

Darüber hinaus hatte sich das Gymnasium mit der Teilnahme am Erasmus+-Projekt, dem Bildungsprogramm der Europäischen Union, um den Titel beworben. Der Antrag der Lehrer Klaus Perk und Lena Busch, der beiden Europa-Koordinatoren des Gymnasiums, bleibt nun sogar ein Jahr lang in der Landesschulbehörde. "Der Antrag war so vorbildlich, dass er anderen Schulen jetzt als Beispiel dienen soll", sagte Kiesling.

Von Katja Eggers

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