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Unternehmer Kurtulus kauft Treude-Baumarkt

Lehrte Unternehmer Kurtulus kauft Treude-Baumarkt

Nur einen Monat nachdem der Treude-Baumarkt wegen Insolvenz geschlossen hat, ist das Areal schon wieder verkauft. Der bekannte Unternehmer Hasan Kurtulus, Inhaber von Kurt Zeitarbeit, übernimmt das Objekt. Was dort entsteht, ist aber noch nicht klar. Das Gebäude wird mittelfristig jedoch abgerissen.

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Hasan Kurtulus hat den ehemaligen Treude-
Baumarkt an der Germaniastraße gekauft. Seine Tochter Selbi (rechts) arbeitet bereits im Unternehmen mit, Tochter Selin hat gerade Abitur gemacht.

Quelle: Oliver Kühn

Lehrte. Kurtulus bezeichnet das 4500 Quadratmeter große Areal an der Germaniastraße als „Filetgrundstück“: „Ein unbebautes Grundstück in dieser Größe und im Zentrum gibt es in Lehrte nicht mehr.“

Für ihn sei der Kauf aber auch eine Herzensangelegenheit gewesen. „Ich bin mit Lehrte verbunden, meine Familie lebt seit mehr als 50 Jahren hier“, sagt der 54-Jährige. „Ich bin hier aufgewachsen und kenne Treude und das Gebäude seit meiner Kindheit.“ Der markante gelbe Bau hat aber keine Zukunft, sondern wird abgerissen, wenn die Nachnutzung feststeht.

Er habe die Stadtentwicklung mit der Entstehung des neuen Zuckerzentrums, dem Obi-Markt, dem Stadtwerkeneubau oder auch dem im Juni fertiggestellten Parkhaus beobachtet und plane deshalb auch nichts, was die Nachbarschaft stören könnte. „Eine Autowaschanlage, ein Gebrauchtwagenhändler oder ein Veranstaltungszentrum werden es nicht werden“, verdeutlicht Kurtulus.

Denkbar sei dagegen ein Bürokomplex, in dem er dann eventuell auch selbst Räume für eines seiner elf Tochterunternehmen belegen würde. Deutschlandweit hat die Kurt-Gruppe 1080 Mitarbeiter. Aber auch Kleingewerbe sei eine Option.

Das habe aber noch Zeit. Für die nächsten ein bis zwei Jahre wolle er die Hallen des ehemaligen Baumarkts erst einmal als Lager nutzen. Alle Pläne für eine Nachnutzung werde er in enger Abstimmung mit der Stadt besprechen, zudem werde er einen Architekten beauftragen. Sicher sei nur, dass dies ein Millionenprojekt werde.

von Oliver Kühn

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