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Bei Magenta Brass trifft Klassik auf Moderne

Lehrte Bei Magenta Brass trifft Klassik auf Moderne

Erst dramatische Bläsersätze und dumpfe Tonfolgen. Dann schnelle, kurze Trompetenstöße. Und schließlich verbindet sich beides in eine milde gestimmten Einheit. Mit einem Ausflug in die zeitgenössische Welt der Kammermusik becircte das Bläserquintett Magenta Brass das Publikum in der St-Petri-Kirche.

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Blechbläsermusik der ungewöhnllichen Art: Magenta Brass in der Steinwedeler St-Petri-Kirche.

Quelle: susanne Hanke

Steinwedel. Das Programm „Wendepunkte“ bezog sich aber vor allem auf die „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach. So entwickelte sich ein spannendes Spiel zwischen Klassik und Moderne.

Die Komposition „Morning Music“ von David Simpson sei besonders zeitgenössisch zu verstehen, erläuterte Tammo Krüger von dem hochkarätigen Quintett. Hier habe der Komponist den Verlust seines Bruders verarbeitet, der bei einer Demonstration gegen einen ultrarechten Film erschossen wurde, sagte Krüger. Er verstehe dieses von Stück heute auch als einen Appell, sich der rechten Gewalt entgegenzusetzen.

Mit „Ricochet“ von Kerry Turner, stand zwar auch der Kampf als Thema im Focus. Hier entführten die Musiker jedoch in die Welt der texanischen Cowboys und Rodeos. Wildwestromantik hielt Einzug in die Kirche, deren musikalische Ausgestaltung viel Beifall vom Publikum erhielt. Aber auch die exzellente Umsetzung der kunstvollen Fugen von Bach kam beim Publikum bestens an. Es gab warmen und herzlichen Applaus.

Von susanne Hanke

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