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Auch Luthers Kampflied ertönt in der Kirche

Lehrte Auch Luthers Kampflied ertönt in der Kirche

Martin Luther liebte die Musik. Sie sei ein Geschenk Gottes, mache fröhliche Herzen und verjage den Teufel, zitierte Pastor Henning Runne den Reformator, der beim Konzertabend des Chores der Martinsgemeinde im Vordergrund stand. „Mit Singen Gott zu loben“ lautete die Botschaft der Chormitglieder.

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Ein breites Spektrum des musikalischen Lobgesanges bietet der Chor der Martinsgemeinde Ahlten unter der Leitung von Sabine Hahlbohm.

Quelle: Susanne Hanke

Ahlten. Wie unterschiedlich Lobeshymnen klingen können, erfuhr das Publikum in der Martinskirche auf eindrucksvolle Weise. Choräle, Gospel und Lieder wechselten sich mit Texten ab, die das Leben Luthers beschrieben. Den ersten Beifall aber erhielt das Lied „ Wo Himmel und Erde sich berühren“, das in der freikirchlichen Gemeinde wohlbekannt ist und mit seiner schlagerhaften Melodie das Talent zum „Ohrwurm“ besitzt.

Auch vor jazzigen Rhythmen scheute der Chor nicht zurück. Er erhielt ebenso Beifall für das Stück „Ich lobe meinen Gott, der mich aus der Tiefe holt“, das in dies musikalische Gewand gekleidet war. Eine besonders fröhliche Stimmung verbreitete das afrikanische Spiritual „Führe uns Jesus“, wobei die Männer des Chores mit ihren Stimmen Instrumente imitierten.

Romantische und meditativ gefühlvolle Nuancen der Lobeshymnen ergänzten das Repertoire, in dem auch „Eine feste Burg ist unser Gott“, das als „Kampflied Luthers“ bezeichnet wurde, seinen Platz fand.

Von susanne Hanke

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