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Das Gemeindezentrum erstrahlt in neuem Glanz

Lehrte Das Gemeindezentrum erstrahlt in neuem Glanz

Feierlaune bei der Matthäuskirche: Am Donnerstagabend hat sie ihr neu gestaltetes Gemeindezentrum an der Goethestraße offiziell eröffnet. Rund 250.000 Euro hat es gekostet, Gebäude und Räume in zwei Bauabschnitten energetisch zu sanieren. Weitere Arbeiten sollen spätestens im Jahr 2018 folgen.

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Kirchenvorstandsvorsitzender Wilhelm Busch begrüßt die Gäste zur Eröffnung des sanierten Gemeindezentrums.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. "Der Charme der späten Sechzigerjahre ist gewichen": Mit diesen zufriedenen Worten hat Wilhelm Busch, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, die etwa 30 Gäste im frisch sanierten Gemeindehaus empfangen. Nun könnten die während der Sanierungsphase ausgelagerten Gruppen wieder in die Räume an der Goethestraße zurückkehren. "Wir wünschen uns, dass das Gemeindezentrum nun gut angenommen wird", sagte Busch.

Die Sanierung des fast 50 Jahre alten Gebäudes an der Goethestraße hatte im Frühjahr 2015 begonnen. Unter anderem ließ die Matthäusgemeinde Fenster sanieren, durch die mitunter schon Regenwasser drang, neue Fußböden legen und Heizkörper einbauen. In der früheren, sehr engen Küche ist nun die Garderobe platziert. Das einstige Gemeindebüro wurde zu einer neuen, großzügig gestalteten Küche umgebaut. Der Saal des Gemeindehauses lässt sich jetzt durch eine Trennwand unterteilen, auch ein Videobeamer mit entsprechender Projektionsfläche an einer Wand wurde installiert. Darüber hinaus ließ die Gemeinde die Toiletten erneuern.

Wichtig sei vor allem die energetische Sanierung des Gebäudes samt neuer Dämmungen gewesen, machte Busch klar. Irgendwann müsse nun auch eine moderne, energiesparende Heizungsanlage her, sagte er. Das sei aber noch Zukunftsmusik.

Die in zwei Abschnitten erledigten Arbeiten im Gemeindehaus kosteten nach Angaben von Ron Spier, Vorsitzender im Matthäus-Bauausschuss, rund 250.000 Euro. Die Gemeinde muss davon nur einen Anteil tragen, den sie aus Rücklagen deckt. Hohe Zuschüsse fließen aus einem Topf der Landeskirche für energetische Sanierungen sowie vom Kirchenkreis.

Spier betont, dass die Zuschüsse für den geplanten dritten Bauabschnitt bereits beantragt sind. Dabei sollen der Raum der Konfirmanden, der Raum für den Spielkreis sowie der Jugendraum im Keller erneuert werden. Diese Arbeiten würden aber wohl erst im nächsten Jahr oder 2018 in Angriff genommen, sagte Busch. Der Kirchenvorstandsvorsitzende mahnte auch dazu, nun pfleglich mit dem neu gestalteten Kirchenzentrum umzugehen: "Wir können nicht alle zehn Jahre solch einen finanziellen Aufwand machen."

Von Achim Gückel

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