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Megahub: Ahltener CDU fordert Lärmkontrollen

Lehrte Megahub: Ahltener CDU fordert Lärmkontrollen

Der von der künftigen Megahub-Anlage ausgehenden Lärm sollte unabhängig vom Betreiber kontrolliert werden. Außerdem sollten Höchstwerte für den Containerumschlagplatz zwischen Lehrte und Ahlten festgelegt und Kapazitäten begrenzt werden. Mit diesen Erkenntnissen sind Mitglieder der Ahltener CDU und der Bürgerinitiative MegaLeise vom Besuch einer Containeranlage in Bremerhaven zurückgekehrt.

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Das Rail Terminal in Bremerhaven liegt direkt am Wasser und dient dem Container-Umschlag vonm Schiff auf Zug und Lastwagen.

Quelle: rtb

Ahlten. Die etwa 40 Ahltener sahen sich nicht nur das Rail Terminal an der Wesermündung an, sondern lauschten vor allem den von dort ausgehenden Geräuschen. Maik Reiß von der Initative MegaLeise hatte ein Messgerät mitgenommen und demonstrierte damit, was ein Lärm von 60 dB bedeutet. „Im Vorbeigehen ist es zu ertragen, aber nicht beim Kaffeetrinken im Garten oder nachts“, schildert Reiß die Eindrücke.

Sie ließen sich vom Lärmexperten André Kiwitz außerdem berichten, mit welchen oft einfachen Maßnahmen sich die Emissionen vermindern lassen. So würden in Bremerhaven Warnsignale nicht wie meist üblich von hochgelegenen Lautsprechern mit breiter Wirkung ausgestrahlt, sondern in Bodennähe und zielgerichtet. „Das war außerhalb der Anlage kaum noch zu hören“, bestätigt Reiß.

Der stellvertretende Ahltener CDU-Vorsitzende Jens Jeitner zeigte sich vor allem von dem System zur automatischen Geräuschüberwachung beeindruckt. Damit würden gerichtsverwertbare Daten gesammelt, die auch von Anwohnern im Internet eingesehen werden können. Wichtig ist für ihn auch eine intensive Schulung des Personals, von dem die Lärmentwicklung stark beeinflusst werden könne. „Wir müssen die Auswirkungen auf die Menschen minimieren“, fordert der Kommunalpolitiker.

Er nehme für die weitere politische Arbeit drei wesentliche Punkte mit aus Bremerhaven, sagt Jeitner: Es sollten Höchstwerte für den Lärmpegel des Megahub insbesondere nachts festgelegt werden. Auch die Umschlagkapazitäten sollten begrenzt werden, und es müsse ein vom Betreiber unabhängiges Überwachungssystem geben.

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