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Mehr Platz für Kunst und ein neuer Bulli

Lehrte Mehr Platz für Kunst und ein neuer Bulli

Auf ein bewegtes und bewegendes Jahr mit vielen Veränderungen kann das Gut Adolphshof zurückblicken. In seinem Jahresbrief hat der Demeterhof in Hämelerwald, der auch eine Sozialtherapieeinrichtung und ein Wohnheim für Behinderte unterhält, Bilanz gezogen.

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Im Mai ist der Adolphshof Gastgeber für das Masala-Festival mit der Band Parno Graszt aus Ungarn.

Quelle: Michael Schütz

Hämelerwald. Für die Kunden sicher die am schnellsten zu erkennende Veränderung ist die Umgestaltung des Hofladens am Eingang des Hofs. Die Räume sind renoviert und das Angebot erweitert worden. Beim Apfelfest im September wurde der Hofladen unter großem Kundenzuspruch neu eröffnet. In dem Heft ist auch zu lesen, dass der Adolphshof mit einem neuen bio-zertifizierten Schlachter aus Ilten zusammenarbeitet.

Nach den Rezepturen des Adolphshofs werden dort jetzt die Wurstwaren für den Laden und die Bauernmärkte hergestellt. Im Übrigen ist der Hofladen in diesem Jahr 35 Jahre alt geworden. Anlass genug, eine Seite des Heftes der Geschichte und den Anfängen des Ladens zu widmen.

Überregional ist der Adolphshof immer dann präsent, wenn dort eines der Feste gefeiert wird, für die der Hof bekannt ist. Das Apfelfest Ende September zog beispielsweise rund 3000 Menschen auf den Demeterhof. Beliebt waren auch das Hoffest und das Konzertgastspiel in der Masala-Reihe im Mai.

Seit 1996 ist eine sozialtherapeutische Wohn- und Arbeitsgemeinschaft auf dem Adolphshof beheimatet. Dort leben geistig behinderte Menschen, die in einer Tisch- lerei, einer Kunst- und einer Gartenwerkstatt arbeiten. Sie haben neue Räume dazubekommen. Neben einem fertiggestellten Wohngebäude bekommt die Einrichtung zurzeit ein neues Werkstattgebäude für die Gärtner. Es soll nächstes Jahr fertig werden.

Schlagzeilen machte die Sozialtherapie im Juli 2015, als sie ein neues Fahrzeug erhielt. Es war nicht irgendein Fahrzeug - sondern der letzte im Stöckener Werk vom Band gelaufene VW Bulli T 5, den die Sozialtherapie jetzt nutzen darf.

Von Michael Schütz

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