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Noch kein Ja zum Kunstrasen

Lehrte Noch kein Ja zum Kunstrasen

Noch ist keine Entscheidung gefallen, aber Lehrtes Kommunalpolitiker halten eine Übergabe eines Teils der Sportanlage am Pfingstanger an Vereine durchaus für denkbar.

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Nach längeren Regenfällen gleicht der Hartgrandplatz am Pfingstanger schnell einer Schlammwüste. 

Quelle: Böger

Lehrte. Die Stadtverwaltung soll jetzt weitere Fakten und Daten liefern. Das gilt auch für die Anlage eines Kunstrasenplatzes. Schon im September vergangenen Jahres hatte die Ratsgruppe CDU/FDP/Piraten die Verwaltung gebeten, rechtliche und finanzielle Auswirkungen einer Übertragung von Sportanlagen aufzuzeigen. Im November legte der Fachdienst Schule, Sport und Kultur erste Zahlen vor. Damit befasste sich jetzt der Ausschuss für Sport und Freizeit, ohne zu einem konkreten Ergebnis zu kommen.

Es müsse gewährleistet sein, dass weiterhin alle fünf Vereine, die zurzeit am Pfingstanger Sport treiben, dies auch weiterhin tun können, sagt der Ausschussvorsitzende Burkhard Hoppe (SPD). Außerdem dürfe der Schulsport nicht behindert werden. Deshalb seien die Vereine zunächst einmal gefordert, ein Konzept vorzulegen, wie sie sich eine Übernahme vorstellen: Sollen einzelne Clubs für einzelne Plätze zuständig sein oder übernimmt eine (noch zu gründende) Vereinsgemeinschaft insgesamt die Regie? Sollen die Plätze in das Eigentum der Vereine übergehen oder wird ihnen nur die Verantwortung für Pflege und Unterhaltung übertragen? Was geschieht mit den Sanitärgebäuden?

„Wir wollen außerdem wissen, welche Einsparungen erzielt werden können, aber auch, welche Investitionen erforderlich wären“, erklärt Hoppe. So gehe es nicht nur um die Anlage eines Kunstrasenplatzes, sondern auch um dessen Pflege. Die ist zwar nicht so aufwendig wie bei Naturrasen, aber es werden spezielle Maschinen benötigt.

Ungeklärt ist laut Hoppe auch die Frage, welcher Platz gegebenenfalls umgewandelt werden soll. Den zentral gelegenen Hartgrandplatz müsste man vermutlich einzäunen, damit niemand darüber läuft, um zu den Umkleiden zu gelangen. Die beiden Rasenplätze müssten zwar in absehbarer Zeit für jeweils 100 000 Euro grundüberholt werden, hätten aber bei einer Umwandlung den Nachteil, dass ständig Laub auf den Kunstrasen fallen würde. „Das ist noch ein langer Weg, und es ist schwierig“, meint Hoppe.

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