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Wieder kracht ein Auto in die Unfallmauer

Lehrte Wieder kracht ein Auto in die Unfallmauer

Schon wieder hat es an der Grundstücksmauer der Familie Bendig in Immensen einen Unfall gegeben. Ein Opel Vivaro ist dort in die Begrenzung gekracht. Der Mann am Steuer hatte Glück: Er blieb unverletzt. Allerdings war er stark alkoholisiert. Und er hatte schon seit Jahren keinen Führerschein mehr.

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Schon wieder ist ein Auto in die Mauer gekracht: Die Begrenzung am Grundstück der Familie Bendig an der Lüneburger Straße in Immensen ist schon etliche Male bei Unfällen demoliert worden.

Quelle: Achim Gückel

Immensen. Ute und Eckard Bendig zählen gar nicht mehr mit. Wie oft schon Autos gegen ihre Grundstückmauer an der Lüneburger Straße gefahren sind, können sie nicht sagen. Es habe Jahre gegeben, in denen es dreimal solche Unfälle gab. Zuletzt sei aber drei Jahre lang Ruhe gewesen, sagt Ute Bendig.

Bis zum Freitagabend. Gegen 22.30 Uhr hörten die Nachbarn ein lautes Krachen. Der Opel Vivaro war aus Richtung Burgdorf über die Landesstraße 412 nach Immensen hinein gefahren. Auf dieser Strecke gibt es über mehrere Kilometer nur eine einzige leichte Biegung in der Straße. Am Grundstück der Bendigs beschreibt die viel befahrene Straße dann die erste scharfe Linkskurve. Und diese hatte der 49-Jährige am Steuer des Opel wohl ebenso unterschätzt wie so viele Autofahrer vor ihm. Der Kleintransporter krachte im derart großer Wucht gegen die Mauer, dass Bruchstücke bis gegen die etwa 15 Meter entfernte Scheune geschleudert wurden. Die Polizei sagt, dass der Fahrer zuvor offenbar nicht gebremst hatte.

Nach Schätzung der Polizei entstand an dem Opel ein Schaden von rund 20.000 Euro. Die Reparatur der Mauer dürfte 3000 Euro kosten. Für den 49-jährigen Fahrer, der bei dem heftigen Zusammenstoß keinen Kratzer erlitt, wird die Sache aber ein heftiges Nachspiel haben. Die Polizei unterzog ihn einem Alkoholtest. Dessen Resultat: 2,08 Promille.

Mehr noch: Der 49-Jährige konnte den Polizeibeamten nicht einmal eine Fahrerlaubnis vorzeigen. Diese, so stelle sich heraus, hatte der Mann schon vor mehreren Jahren wegen wiederholter Verstöße abgeben müssen.

Möglicherweise sind der fehlende Führerschein und die starke Alkoholisierung auch der Grund dafür, warum der Autofahrer gegenüber der Polizei zunächst sehr renitent war. Er behauptete, gar nicht selbst gefahren zu sein, und der wirkliche Fahrer sei geflüchtet. Diese ominöse Person konnte die Polizei aber trotz des Einsatzes von Suchhunden und mehreren Beamten nicht finden. Der widerspenstige 49-Jährige musste schließlich in Handschellen ins Polizeiauto bugsiert werden.

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Von Achim Gückel

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