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Pfingstanger soll Teil des Parks werden

Lehrte Pfingstanger soll Teil des Parks werden

Der neue Stadtpark am Wasserturm und die Grünflächen am Parkschlösschen sollen endlich zu einer Einheit zusammenwachsen. Zu diesem Zweck wird der westliche Stummel des Pfingstangers, der beide Bereiche noch trennt, im nächsten Jahr vermutlich verschwinden. Geschätzte Kosten des Projekts: 145.000 Euro.

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Noch ist er eine Sackgasse. Nächstes Jahr soll der westliche Abschnitt des Pfingstangers beseitigt werden.

Quelle: Achim Gückel

Lehrte. Das Vorhaben ist alles andere als neu. Schon vor mehr als sieben Jahren stand quasi fest, dass der Pfingstanger zwischen dem Rondell an der Manskestraße und der Einmündung des Hohnhorstwegs verschwinden und zum Teil der Parkanlage werden soll. Vor gut zwei Jahren folgte dann eine letzte Untersuchung, ob der Pfingstanger nicht doch wieder an die Manskestraße angeschlossen werden könnte. Diesem von vielen Lehrtern ersehnten Schritt erteilten Experten und schließlich auch der Rat der Stadt eine Absage. Doch auch danach wurde es nichts mit der Beseitigung des Pfingstanger-Stummels - weil der von dort aus erreichbare südliche Teil des Schützenplatzes noch bis Mai 2016 als Ersatzparkfläche für das abgerissene Parkhaus herhalten muss.

Im zweiten Halbjahr 2016, wenn das neue Parkhaus fertig ist, soll es aber endlich so weit sein. Die Stadtverwaltung hat nun konkrete Pläne für den Umbau des Straßenrests vorgelegt. Die Pläne sehen vor, den westlichen Pfingstanger vollständig zu beseitigen, die Fläche zu begrünen, alte Büsche zu roden und Baumreihen zu verlängern. Das Gelände soll zum harmonischen Übergang zwischen den noch getrennten Parkbereichen werden. Durchzogen wird es von Geh- und Radwegen. Einer davon stattliche 3,50 Meter breit, damit dort weiterhin der Schützenausmarsch zum Schützenfest marschieren kann.

Einem anderen, zwischenzeitlich ins Gespräch gebrachten Vorhaben erteilt die Verwaltung jetzt eine Absage. Sie möchte nicht, dass ein Teil der entstehenden Parkfläche gepflastert wird, um dort Platz für Veranstaltungen oder etwa für eine mobile Eisbahn zu schaffen, wie sie vor drei Jahren auf dem Pfingstanger stand. So etwas passe auch auf der benachbarten Schützenplatz, heißt es.

Der Umbau des Straßenstummels zur Parkfläche hat noch einen anderen Aspekt. Er dient als Kompensationsmaßnahme für den Bau des Jugendzentrums am Aligser Weg vor mehr als sieben Jahren. Weil dort Fläche versiegelt wurde, hatte die Stadt sich verpflichtet den westlichen Pfingstanger zur Grünfläche zu machen.

Der Bauausschuss berät über das Vorhaben in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, 30. November, 17 Uhr, im Rathaus.

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