Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Politiker loben Pläne für Blockheizkraftwerk

Lehrte Politiker loben Pläne für Blockheizkraftwerk

Der Finanzausschuss hat die Pläne der Stadt für ein Blockheizkraftwerk gelobt, das gleich mehrere städtische Gebäude der Kernstadt versorgen soll. Die Politiker waren sich einig, dass sich die Investitionen in die neue Technik lohnen.

Voriger Artikel
Geklaute Handtasche nach 15 Jahren gefunden
Nächster Artikel
Landwirte aus der Region nehmen an Demo teil

Die Stadt Lehrte will mehr als 2 Millionen Euro in das Energivorhaben investieren.

Quelle: Symbolbild

Lehrte. Mit der Nahwärmeversorgung von mehreren städtischen Gebäuden in der Innenstadt könnten die Stadtwerke ab 2016 ihr Angebot erweitern. „Der Verkauf von Wärme ist für die Stadtwerke ein neues, weiteres Geschäftsmodell“, sagte Bodo Wiechmann (SPD). Bislang bieten die Lehrter Stadtwerke ihren Kunden nur Gas an. Geplant ist, dass die Stadtwerke ab 2016 den neuen Wohnkomplex Quartier 16 sowie mehrere umliegende städtische Gebäude mittels eines Blockheizkraftwerkes mit Wärme versorgen. Mehr als 2 Millionen Euro will die Stadt in das Vorhaben investieren. Die Heizzentrale soll in der Albert-Schweitzer-Schule positioniert werden.

Mit der neuen Technik könne der Ausstoß von CO2 verringert werden, lobten die Politiker. Das sorge dafür, dass die Stadt ihre Klimaziele erreiche. „Und die Stadt spart 11 500 Euro jährlich im Vergleich zum Eigenbetrieb“, rechnete Thomas David vom Fachdienst Gebäudewirtschaft vor. Hinzu kommt, dass die bestehenden Heizungsanlagen überaltert sind. Bei dem 28 Jahre alten Kessel in der Albert-Schweitzer-Schule fielen immer wieder Reparaturen an. Und für die ebenso alten Schaltschränke im Keller der Schule gebe es schon gar keine Ersatzteile mehr.

Sören Giere (CDU) bat zu prüfen, ob auch das Amtsgericht für Wärmelieferungen infrage komme. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU) sprach sich aber gegen eine Ausweitung der Wärmelieferungen auf private Haushalte aus. Stadtwerke-Chef Rainer Eberth entwarnte: „Das hier ist ein Glücksfall.“ Größere Entfernungen bedeuteten auch längere Wärmeleitungen. Eberth: „Damit würde das Ganze unwirtschaftlich.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Digitales Daumenkino: So wächst das Parkhaus

Das Parkhaus in Lehrte wächst zusehends. Woche für Woche macht HAZ-Redakteur Achim Gückel ein Foto des Baus aus derselben Perspektive. Daraus entsteht ein digitales Daumenkino.