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IGS-Hauptstandort in Hämelerwald?

Lehrte IGS-Hauptstandort in Hämelerwald?

Die IGS soll am Standort Hämelerwald bleiben - und sogar noch wachsen: Das fordert die CDU in Sievershausen. Sie stellt sich damit hinter die Forderung des Hämelerwalder Ortsbürgermeisters Dirk Werner (SPD). Der hatte sich angesichts der Schülerentwicklung jüngst sogar für einen Finanzstopp für die IGS ausgesprochen.

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Das Schulzentrum am Ried in Hämelerwald soll Hauptstandort der IGS werden - das fordern die CDU Sievershausen und die SPD Hämelerwald.

Quelle: Oswald-kipper

Sievershausen/Hämelerwald. "Der Erhalt des Schulstandortes Schule am Ried ist auch unsere Forderung und Wunsch der Bürger in Sievershausen", sagte Armin Hapke, Sprecher der CDU in Sievershausen. Zudem spricht er sich für "einen weiterführenden Schulstandort in Wohnortnähe" aus. Die beiden Forderungen seien Ergebnis der CDU-Befragung "Meine Idee für Sievershausen", sagt er. Damit stellt sich Hapke gegen die aktuellen Pläne der Stadt und bekräftigt die Forderung des Hämerwalder Bürgermeisters Dirk Werner (SPD).

Werner hatte seine Forderung bereits beim Schützenfest im Juli öffentlich kundgetan. Demnach soll Hämelerwald einziger Schulstandort der IGS werden - inklusive Oberstufe. "Dann könnte in Lehrte-Süd das Gymnasium neue Räume bekommen. Und das Geld für eine teure Mensa könnte man sparen", meint Werner.

Grund für die neuerliche Diskussion zum IGS-Schulstandort ist der mangelnden Schülerzahlen der auf zwei Standorte verteilten Gesamtschule. Das Lehrter Gymnasium platzt indessen aus allen Nähten. Werner warnt vor einem Schnellschuss und "unnötig Geld aus dem Fenster zu werfen". Er empfiehlt einen Finanzstopp, um die Elternbefragung im Herbst abzuwarten und dann über Bauvorhaben zu entscheiden. Eine Elternbefragung lehnt CDU-Sprecher Hapke aber ab: "Belastende Aussagen bezüglich des Elternwillens liefern nur die Auswertungen der Schulanmeldungen."

Die aktuelle Entwicklung sei nicht absehbar gewesen, sind sich die beiden Ortspolitiker aber einig. So habe die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren Schüleranmeldungen an Gymnasien gefördert, außerdem führten die neuen IGS-Gründungen in Uetze und Burgdorf zum Rückgang der Schülerzahlen der IGS Lehrte.

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Von Redakteur Patricia Oswald-Kipper

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