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Prozess um Gasexplosion zieht sich hin

Lehrte Prozess um Gasexplosion zieht sich hin

Der Prozess um die Gasexplosion im Dezember 2014 in einem Eckhaus an der Burgdorfer Straße zieht sich hin. Ursprünglich hatte das Landgericht Hildesheim bereits in dieser Woche sein Urteil sprechen wollen. Jetzt ist der Richterspruch für den 8. Juni vorgesehen.

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Der Prozess am Landgericht Hildesheim gegen einen 39-jährigen mutmaßlichen Brandstifter zieht sich bis in den Juni hin.Symbolbild

Quelle: Dpa

Lehrte. Grund für die Verzögerung ist die umfangreiche Beweisaufnahme, in der zuletzt zwei Brandsachverständige unabhängig voneinander ihre Erkenntnisse zur Ursache für die Explosion erläuterten.

Angeklagt ist ein 39-jähriger Lehrter. Ihm wird vorgeworfen, die Gasexplosion in dem Eckhaus vorsätzlich herbeigeführt zu haben, indem er Gas aus einer Therme strömen ließ und es dann entzündete. Der Mann bestreitet diese Darstellung. Vielmehr sei die Gasflamme an seiner Therme ausgegangen, und er habe sie per Hand wieder zünden wollen. Dabei sei es zu dem Unglück gekommen.

Ob die Ursache für die Explosion tatsächlich in einer Fehlfunktion der Therme liegt, ist für das Gericht entscheidend. Auch die Darlegungen der zwei Sachverständigen hätten diese Frage nicht abschließend klären können, sagte ein Gerichtssprecher.

Die Detonation hatte weite Teile der Lehrter Innenstadt erschüttert. Im Dachstuhl des Eckhauses gab es ein Feuer. Das Gebäude wurde kurze Zeit später abgerissen.ac

Von Achim Gückel

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