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Public Viewing geht nur als Privatinitiative

Lehrte Public Viewing geht nur als Privatinitiative

Dass das Stadtmarketing kein Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft ausrichtet, steht schon länger fest. Die Sponsorensuche läuft bisher ebenfalls schleppend. Jetzt scheint alles davon abzuhängen, ob ein Gastronomen am Platz vor dem City Center privat aktiv wird. Fußball-Gucken gibt es aber auf jeden Fall im Anderen Kino.

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Wenn es zur Fußball-EM überhaupt ein Public Viewing unter freiem Himmel in Lehrte gibt, dann auf dem Platz vor dem City Center Lehrte an der Burgdorfer Straße.

Quelle: Oliver Kühn

Lehrte. Nach Angaben von Geschäftsführerin Sonja Truffel will das Stadtmarketing nur als Moderator auftreten und einen möglichen Veranstalter unterstützen. Grund dafür sind die Kosten. Truffel hatte diese mit rund 14.000 Euro beziffert. Dies sei in Zeiten einer Haushaltssperre nicht darstellbar. Auch die Politik hatte eine Finanzierung durch die Stadt aus Steuergeld abgelehnt. Inzwischen ist auch die Lehrter Wohnungsbau als möglicher Sponsor abgesprungen. Man investiere bereits in die Parkhausparty einen größeren Betrag, sagt Geschäftsführer Frank Wersebe.

Eine Voraussetzung immerhin hat das Stadtmarketing geschaffen - und vorsorglich die Lizenz für das Public Viewing beantragt. "Diese würde ab dem Viertelfinale greifen, sofern Deutschland noch dabei ist", sagt Truffel. Die Lizenz sei bis zu 300 Zuschauern kostenlos. Daran interessiert, selbst ein Public Viewing auszurichten, sei derzeit nur der Gastronom Vassilios Skopelitis am City Center, der auch Mitglied im Stadtmarketingverein ist. Er rechne mit der Firma für Aufbau und Technik noch einmal durch, ob die Kosten gesenkt werden und eventuell eine abgespeckte Variante mit kleinerer Bühne verwirklicht werden könnte. Skopelitis war bis Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Sicher ist dagegen, dass das Andere Kino große Teile der Fußball-Europameisterschaft zeigen wird - bei freiem Eintritt. Nach Angaben von Mario Knoche sind dies alle deutschen Vorrundenspiele und das Achtelfinale, sofern Deutschland vertreten ist. Ab dem Viertelfinale werden dann alle restlichen EM-Spiele auf der sechs mal drei Meter großen Leinwand im Kinosaal gezeigt. Dort wird eine Getränke-Bar aufgebaut, und der Surround-Ton von allen Seiten sorgt für Stimmung. "Das ist ein Gefühl wie im Stadion", verspricht Knoche. Bei Sonntagsspielen verschieben sich die ursprünglich angekündigten Filme jeweils auf den Montag.

Von Oliver Kühn

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