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Arpkes neues Wohngebiet kann kommen

Lehrte Arpkes neues Wohngebiet kann kommen

Das schon seit Jahren von den Arpkern benannte Wohngebiet "Im See" am Rand von Arpke kann kommen. Der Rat hat das Konzept dafür gebilligt. Es sieht gut 80 Wohneinheiten in Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern vor. Wegen der nahen Bahnstrecke sind umfangreiche Schallschutzmaßnahmen erforderlich.

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Der nördliche Rand Arpkes: Hier soll das Baugebiet "Im See" entstehen.

Quelle: Achim Gückel

Arpke. Das neue Wohngebiet liegt südlich der Bahn zwischen den Straßen Im See und Zum Grafhorn und soll von beiden Straßen aus erschlossen werden. Auf der rund 7,1 Hektar großen Fläche ist auch ein Kindergarten vorgesehen, für den zwei alternative Standorte vorgeschlagen werden, einer im Osten und einer im Westen.

Nach Norden hin soll ein etwa 60 Meter breiter Grünstreifen inklusive eines Lärmschutzwalls die Bebauung gegen die Bahn abschirmen. Außerdem sieht der Bebauungsplan vor, dass dort das Regenwasser aus dem gesamten Gebiet versickert. Dazu muss nach Angaben von Planerin Anja Hampe der lehmhaltige Oberboden abgetragen werden. Die Bepflanzung des Streifens wird jedoch nicht ausreichen, um den Eingriff in die Natur komplett auszugleichen. Dazu bedarf es weiterer Maßnahmen an anderer Stelle.

Das größte Problem für Wohnungsbau an dieser Stelle ist der von der Bahn ausgehende Lärm. Laut einem Schallgutachten werden die Orientierungswerte tagsüber auf der Hälfte des Areals überschritten, nachts überall. Deshalb wird vorgeschrieben, dass in Schlafzimmern ein ausreichender Luftaustausch auch bei geschlossenen Fenstern gewährleistet ist. Das gehe mit Lüftungsschlitzen in den Fenstern, erklärte Hampe unlängst im Bauausschuss.

Um dem Dorf als "ländlich strukturierte Siedlung", wie es in dem Bebauungsplanentwurf heißt, gerecht zu werden, soll eine örtliche Bauvorschrift erlassen werden. Sie regelt etliche Details von Dachneigungen über Firstrichtungen bis zu Farben von Dächern und der Höhe von Zäunen. Ermöglicht werden sollen auch Grasdächer und Solaranlagen.

Jetzt folgt zunächst die Beteiligung von Bürgern und Behörden, die zu dem Entwurf Stellung nehmen können. Einwände und Anregungen werden dann von der Verwaltung geprüft und den Politikern zur erneuten Beratung vorgelegt. Das soll laut Hampe bis zum Ende der Sommerferien passieren. Wenn es keine größeren Probleme gebe "hoffen wir, bis zum Jahresende durch zu sein", sagte Hampe.

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