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Raub auf der Bahnhofstraße

Lehrte Raub auf der Bahnhofstraße

Zwei durchtriebene Räuber haben auf der Bahnhofstraße in Lehrte einem 56-Jährigen das Portemonnaie gestohlen. Einer der Täter schubste das Opfer erst zu Boden, dann hielt ein zweiter Unbekannter den Mann fest. Die Polizei kündigt mehr Streifengänge an.

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Der Schauplatz des Raubs: Die Bahnhofstraße in Lehrte in Höhe der Hausnummer 17.

Quelle: Gückel

Lehrte. Eine versuchte Vergewaltigung an der Großen Moorstraße, ein Diebstahl mithilfe des sogenannten Antanz-Tricks am Bahnhof und nun dieser Raub auf offener Straße. Rein subjektiv wird die Gegend auf der Südseite des Bahnhofs mehr und mehr zum gefährlichen Pflaster. In der Tat sei in dem Quartier „in kurzer Zeit einiges vorgefallen“, sagt Philip Wehr von der Lehrter Polizei. Ob es aktuell eine deutliche Steigerung der Straftaten in diesem Bereich gebe, könne er aber nicht sagen.

Fest steht indes, mit welchem miesen Trick sich die zwei Räuber der Geldbörse des 56-jährigen Lehrters bemächtigten. Etwa in Höhe der Hausnummer 17 an der Bahnhofstraße bekam der Mann, als er sich kurz bückte, von hinten einen heftigen Schubs und fiel nach vorn. Als er sich wieder aufrappelte, hielt ihn laut Polizeiangaben ein zweiter Täter fest. In diesem Moment zog vermutlich der Räuber, der zuvor geschubst hatte, die Geldbörse aus der Hosentasche des Lehrters. Beide Räuber flüchteten dann in Richtung Rathausplatz.

Opfer erlitt leichte Verletzungen

Der 56-Jährige erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen, musste sich aber nicht in ärztliche Behandlung begeben. Die Tat ereignete sich bereits am Sonntag gegen 21 Uhr, das Opfer erstattete aber erst mehrere Tage später Anzeige. Die Polizei hofft nun auf Zeugenhinweise unter Telefon (05132) 8270. Eine vage Beschreibung kann das Opfer des Raubs nur für den Mann geben, der ihn festhielt. Der Täter soll 30 bis 35 Jahre alt und gut 1,70 Meter groß sein. Er trug zur Tatzeit einen Dreitagebart und hat dunkle Haare.

Laut Wehr plant die Polizei nun, den Bereich südlich des Bahnhofs intensiver unter Kontrolle zu nehmen. Es seien vermehrte Streifengänge vorgesehen.

von Achim Gückel

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