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Reitturnier ist logistische Meisterleistung

Lehrte Reitturnier ist logistische Meisterleistung

Das Dörfchen Kolshorn ist am Wochenende zum Treffpunkt für Freunde des Spring- und Dressursports geworden. Der Reit- und Fahrverein St. Hubertus richtete ein Turnier für Profis und den Nachwuchs aus. Die Helfer registrierten 540 Starts mit 355 Pferden und stemmten jede Menge Logistik.

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Quelle: Katja Eggers

Kolshorn. Viele Reiter hatten nach den heftigen Regenfällen am Freitag und in der Nacht zu Sonnabend vor allem mit einem rutschigen Parcours zu kämpfen und manch einer sagte seine Teilnahme an den besonders anspruchsvollen Prüfungen sogar ab. Den Dressurwettbewerb für die Jüngsten hatte der Verein aus Sicherheitsgründen am Sonnabendvormittag sogar kurzerhand in die benachbarte Halle verlegt. "Aber die Hindernisse können wir natürlich nicht alle rübertragen", sagte Matthias Rückert, der Vorsitzende des Vereins. Die Springprüfungen gingen daher im Freien über die Bühne.

Probleme bereitete auch die Parkplatzsituation. Die Reiter durften ihre Autos und Anhänger auf dem Stoppelfeld eines Landwirts abstellen. Weil der Boden jedoch so aufgeweicht war, mussten viele Fahrzeuge vom Trecker aus dem Matsch gezogen werden. Unter dem regnerischen Wetter litten auch die Besucherzahlen. "In den Vorjahren hatten wir immer so um die 150 Zuschauer, diesmal sind es weniger", sagte Rückert.

Sein Verein richtet das Reitturnier seit mittlerweile mehr als 50 Jahren aus. Die ehrenamtlichen Helfer - der feste Kern umfasst sechs -  vollbringen jedes Mal eine logistische Meisterleistung. Sie walzen und mähen den Platz, bauen darauf die Hindernisse auf, stecken den 50 mal 80 Meter großen Parcours ab und kümmern sich um die Anmeldungen, die Platzierungen und einen geordneten Turnierverlauf.

Die Vorbereitungen beginnen laut Rückert schon im Januar. Schließlich werden für das Turnier mehrere Wertungsrichter, Dixi-Klos und ein Hufschmied benötigt. "Alles in allem ist so ein großes Turnier ein enormer Aufwand, den wir aber trotzdem immer wieder gern auf uns nehmen - zumal Unterstützung aus dem Dorf kommt", sagte Rückert. Viele Kolshorner würden etwa beim Zeltaufbau und bei Transporten helfen. Die Ortsfeuerwehr stellt Tische und Bänke zur Verfügung.

Die Turnierteilnehmer kommen denn auch gern nach Kolshorn. "Das ist ein kleines, aber sehr schönes Turnier mit familiärer Atmosphäre, toller Organisation und super netten Helfern", sagte auch Reiterin Dina Hamidi aus Neuwarmbüchen.

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Von Katja Eggers

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