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Rocknacht mit spektakulärer Feuershow

Lehrte Rocknacht mit spektakulärer Feuershow

Mehr als 2000 Biker, Jugendliche und Familien haben am Sonnabend die 18. Rocknacht auf dem Gelände des Motorradvereins (MV) am Fuhrenweg gefeiert. Vor allem Völkerball - die Rammstein-Coverband kam mit ihrer ausgefeilten Bühnenshow mit viel Pyrotechnik gut an.

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Mit Leidenschaft zeigt Sänger René von der Band Völkerball eine absolut perfekte Show.

Quelle: Susanne Hanke

Lehrte. Die Bühne in Flammen, ein Feuerwerk aus Glitzerkonfetti und die tiefe, hypnotisch markante Stimme „Ich wollt kein Engel sein“ von Frontmann  René Anlauff der Rammstein-Coverband „Völkerball“ hat am Sonnabend das Lehrter Publikum mitgerissen. Völkerball-Anlauff sorgt dann noch dafür, dass die Stimme von Rammstein-Sänger Till Lindemann täuschend echt über dem MV-Gelände schwebt. Damit wurde die Illusion perfekt gemacht.

Dabei war die Band in der Eisenbahnerstadt schon bekannt - zum dritten Mal spielte sie bei der Rocknacht. Es sei wie ein nach Hause kommen, verriet Frontmann René vor dem Auftritt, der noch schnell für ein Foto mit der Tochter der Catering-Chefin posierte, bevor es dann knallhart zur Sache ging. Er sei mit Herzblut dabei und stelle sich jedes Mal einer neuen Herausforderung, bekannte der Sänger.

Dass er und seine Crew, die mittlerweile aus dreizehn Mitgliedern besteht, ein perfekt aufeinander eingespieltes Team sind, wurde schnell klar. Eine ausgefeilte Choreografie, eingebunden in eine spektakuläre pyrotechnische Show sprachen ihre ganz eigene Sprache. Sie bewegen sich dicht am Original aber bleiben sich treu.

"Die sind fast noch besser als  das Original, freute sich ein Lehrter, der als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lehrte ganz dicht an die Bühne konnte. Ausgestreckte Arme, die göttergleich den Himmel beschworen, kantige Bewegungen, maskenhafte Gesichter, machtvolle Posen auf einem erhöhten Podest - das kam beim Publikum der ausverkauften Rocknacht gut an.

Die Stimmung war den ganzen Abend über dennoch entspannt. „Vodoo Lounge“ und die Hamburger Band „Jimmy Cornett &„The Deadmen“ hatten die Rocknacht in diesem Jahr eingeläutet. Während die Braunschweiger Band mit ihrer Rollings-Stones-Show die Stimmung anheizte, setzte Cornett auf eigene Stücke. Die Hamburger Band ist künstlerisch tief in Amerika verwurzelt und hatte Songs irgendwo im Spannungsfeld zwischen Bluesrock und Rockabilly zu bieten. Auch diese Band war vielen Besuchern bekannt. Cornett sei im vergangenen Jahr als Vorband so gut angekommen, dass sie dieses Mal vor dem Hauptact in voller Länge zu genießen sein sollte, erklärte Veranstalter Jürgen Sievers.

Sie seien zwar ein relativ kleiner Veranstaltungsverein aber schon sehr bekannt, erklärte er. Eine Herzensangelegenheit war Sievers an diesem Abend jedoch, noch einmal an die zwei verstorbenen Musiker Toni und Darwin zu erinnern, die mit ihrer Band im Verein ihr Zuhause hatten. „Ich wünsche mir von euch einen Beifall von hier bis in den Rockhimmel“, beschwor er das Publikum an diesem Abend und die antworteten ihm mit tosendem Applaus.

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Von Susanne Hanke

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