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Panter macht Mut für Digitalisierung

Lehrte Panter macht Mut für Digitalisierung

Der Hämelerwalder Grüne Roland Panter kandidiert zum ersten Mal für den Bundestag und ist Direktkandidat seiner Partei im Wahlkreis 47. Der Politik-Quereinsteiger hat sich vor allem das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Hier gibt es seiner Meinung nach noch viel zu tun.

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Roland Panter (43) kandidiert für die Grünen im Wahlkreis 47 Hannover-Land II.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Hämelerwalder. "Man kann nicht immer nur vom Spielfeldrand meckern, man muss selbst auf den Platz", erklärt Panter seine Motivation, für den Bundestag zu kandidieren. Erst seit gut einem Jahr mischt er als Grüner in der Politik mit. Der Kommunikationsberater und Fachbuchautor ist Mitglied im Ortsrat Hämelerwald und sieht seinen Arbeitsschwerpunkt in der Digitalisierung. Panter beschäftigt dabei vor allem die Frage, "wie wir als Gesellschaft zukünftig zusammenleben können". Dabei sieht er die Zukunft und die damit einhergehenden Veränderungen optimistisch. Es brauche einfach neue Ideen für Arbeit, Wirtschaft und Mobilität, meint er. 

Auch soziale Themen wie demographischer Wandel, Rente, Arbeitslosigkeit müssten in den kommenden Jahren im Bund neu geordnet werden, sagt er. Durch die Überalterung der Gesellschaft stünden den jungen Menschen etwa immer mehr Ältere gegenüber. Für Panter wäre ein Grundeinkommen für alle dabei ein möglicher Lösungsansatz.

Aber Panter, der in einer Kleinstadt bei Herford aufgewachsen ist, ist eine Zukunft der Gesellschaft ohne ökologische, nachhaltige Landwirtschaft oder alternative Energien unvorstellbar. Da müssten seiner Meinung nach gewisse Prozesse gefördert werden, um diese Themen voranzubringen.

Roland Panter ist seit Herbst 2016 Bundestagskandidat der Grünen im Wahlkreis 47 Hannover-Land II. Für den Vater eines vierjährigen Sohnes ist die Politik seitdem mindestens ein Halbtagsjob, seit den vergangenen Wochen sogar Vollzeitjob - von 8 bis 23 Uhr. Für ihn kein Problem: "Ich möchte etwas bewegen."

Der Hämelerwalder, der nur auf Listenplatz 18 der Grünen in Niedersachsen steht, braucht ein Direktmandat, um in den Bundestag einziehen zu können. Quereinsteiger haben es schwer. Was also treibt Panter zur Kandidatur? Er nennt es Selbstwirksamkeit: "Zu sehen, das man etwas bewegen kann, wenn man sich einbringt, das ist toll."

Das packe ich in meinen Koffer für Berlin:

- mein Smartphone. Das ist meine Verbindung zur Welt.

- ein Foto von meiner Frau und meinem Sohn.

- mein Fahrrad, um auch mal ins Grüne zu kommen und die Natur zu erleben.

- eine Rückfahrkarte nach Hause.

- ganz viel Rückkopplung zu den Wählern und Freunden aus dem Wahlkreis, um nicht betriebsblind zu werden.

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Roland Panter (43) kandidiert für die Grünen im Wahlkreis 47 Hannover-Land II.

Quelle: Patricia Oswald-Kipper
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