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SPD-Chef sieht Wohnungsbau auf gutem Weg

Lehrte SPD-Chef sieht Wohnungsbau auf gutem Weg

"Positiv überrascht" von der Entwicklung des Wohnungsbaus in der Stadt und den Ortsteilen ist Bodo Wiechmann, Partei- und Fraktionsvorsitzender der Lehrter SPD. 116 Wohnungen, davon 45 öffentlich geförderte, sind im vergangenen Jahr fertig geworden, weitere 78 sind bereits genehmigt.

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Auch in der Innenstadt - wie hier in der Gartenstraße - sind im vergangenen Jahr Wohnungen entstanden.

Quelle: böger

Lehrte. Die SPD hatte im Kommunalwahlkampf 2016 den Bau von 1000 Wohnungen im Stadtgebiet in den kommenden fünf Jahren zum Ziel erklärt. Skeptiker hatten das für unrealistisch erklärt. Deshalb hatte Wiechmann die Stadtverwaltung jetzt um Zahlen für das abgelaufene Jahr gebeten.

Von den 116 Wohnungen befindet sich mehr als die Hälfte in Mehrfamilienhäusern (MFH). Solche wurden ausschließlich in der Kernstadt errichtet, wo außerdem noch 15 Ein- und Zweifamilienhäuser (EZFH) entstanden. Von den übrigen 39 EZFH entfallen die meisten auf Hämelerwald (11) sowie Immensen und Sievershausen (jeweils 9). In Sievershausen entsteht außerdem in diesem Jahr ein Baugebiet mit 29 bereits genehmigten Wohneinheiten.

Die Zahlen zeigten, dass "Lehrte auf einem guten Weg ist", meint Wiechmann und verweist auf Planungen für weitere Baugebiete. Zwei sind in Ahlten vorgesehen, jeweils eins in Arpke und in der Kernstadt. Insgesamt ergäben sich daraus noch einmal 350 Wohnungen, erklärt der SPD-Chef. Weite 40 Einheiten seien auf dem ehemaligen Stadtwerke-Areal an der Manskestraße denkbar.

Erfreut zeigt sich Wiechmann auch darüber, dass es "offenbar viele private Initiativen gibt", vor allem in den Dörfern. Das sei ein Wechselspiel mit mehreren Beteiligten: "Die Stadt schafft die Rahmenbedingen, die Wohnungsbauunternehmen und private Bauherren setzen die Pläne um", sagt der Sozialdemokrat.

Besonderes Augenmerk müsse indes weiter auf den öffentlich geförderten Wohnungsbau gelegt werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es davon zurzeit in Lehrte rund 500 Einheiten. Nach einer Untersuchung von 2014 könnte sich der Bestand wegen auslaufender Fristen aber bis 2024 halbieren. "Da müssen wir gegensteuern", fordert Wiechmann. Deshalb werde man sich zum Beispiel auch bei der Entwicklung des Arpker Projektes um einen Anteil geförderten Wohnungsbau bemühen.

Insgesamt sei er zuversichtlich, dass das selbstgesteckte Ziel von 1000 Wohnungen bis 2021 erreicht werden könne, betont der SPD-Chef.

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