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SPD Immensen: Clement will Bleckwenn beerben

Lehrte SPD Immensen: Clement will Bleckwenn beerben

Die SPD Immensen hat ihre Kandidaten für die Ortsräte bei der Kommunalwahl gekürt - und leitet einen Generationenwechsel ein. Der bisherige Beisitzer Michael Clement ist Kandidat für das Ortsbürgermeisteramt und will seine amtierende Vorgängerin Heidrun Bleckwenn beerben, die sich aus der Kommunalpolitik zurückzieht.

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Die SPD Immensen hat ihre Kandidaten für die Ortsräte bei der Kommunalwahl gekürt: Björn Bähre (von links), Ulrike Giere, Jan Lange, Michael Clement, Norma Wildhagen, Dieter Unnasch und Bernd Götting.

Quelle: privat

Immensen. "Das ist jedenfalls der Plan", sagt Clement. Der 42-jährige war bereits vor fünf Jahren bei der Kommunalwahl angetreten - allerdings auf dem letzten Listenplatz und damit nicht zum Zuge gekommen. Er ist auch stellvertretender Ortsbrandmeister in Immensen, will nach Ablauf seiner Amtszeit im nächsten Jahr jedoch nicht wieder für diesen Posten kandidieren.

Auf den Listenplätzen 2 und 3 folgen Norma Wildhagen und Ulrike Giere. Wildhagen ist stellvertretende SPD-Vorsitzende in Immensen und bereits Mitglied im Ortsrat. Giere sitzt für die SPD im Rat, ist beratendes Mitglied im Ortsrat und erste Vorsitzende der Immenser Sozialdemokraten.

Das Team für die Kommunalwahl läute auch einen Generationenwechsel ein, sagt Clement. Ganz neu werfen Björn Bähre, Jan Lange und Andreas Preuß ihren Hut in den Ring. Gerhard Hilmer tritt dagegen aus Altersgründen nicht mehr an. Bernd Götting und Dieter Unnasch, schon lange in der SPD Immensen aktiv, bleiben aber an Bord.

Die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit sehen die Sozialdemokraten darin, neuen Wohnraum oder Bauplätze im Ort zu schaffen sowie die Einkaufsmöglichkeiten und die Verkehrssituation zu verbessern. Deshalb will die SPD auch keinen gemeinsamen Dorfentwicklungsplan mit den Nachbarorten Arpke und Sievershausen, um nicht mit ihnen konkurrieren zu müssen: In beiden gibt es sowohl Baugebiete als auch Supermärkte. "Dann gäbe es für Immensen keinen Handlungsbedarf mehr", sagt Clement.

Zudem stehe die Idee im Raum, einen Förderverein für den Ort außerhalb der Kommunalpolitik zu gründen.

Von Oliver Kühn

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