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Schulterklopfen und ein Klaps

Sievershausen Schulterklopfen und ein Klaps

Die Brummerbühne probt für ihr neues Stück „Aber, aber, Herr Pfarrer“. Die Premiere ist am 31. Oktober.

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Ist der Mann, der im alten Pfarrhaus untergeschlüpft ist, wirklich der neue Pfarrer? Mark Garbutt (links), Stefan Kaiser und Ute Budderus proben für das neue Stück der Brummerbühne.

Quelle: Michael Schütz

Lehrte. Die nächsten Monate lassen nichts Gutes erahnen, wenn es um die rechte Schulter von Mark Garbutt geht. Der Sievershäuser probt nämlich zurzeit mit der Laienspielgruppe Die Brummerbühne ein neues Stück ein, und dabei klopft Mitspieler Sven Heise ständig auf Garbutts Schulter, um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Am Sonnabend, 31. Oktober, können die Besucher genauer beobachten, wie diese Szenen aussehen. Dann hat das Stück „Aber, aber, Herr Pfarrer“ in den Festsälen Fricke Premiere.

Bis dahin ist noch allerhand zu tun, wie die Proben im alten Spritzenhaus an der Kirchlahe zeigen. Die Geschichte um den von Garbutt gespielten Obdachlosen Freddie, der in einer leer stehenden Pfarrei übernachtet und für den neuen Pfarrer gehalten wird, sitzt noch nicht richtig. „Es ist aber auch erst die vierte Probe“, zeigt sich Regisseurin Maren Kühn nicht beunruhigt.

Einfälle der Truppe werden bei der Probe gern aufgenommen, wie der Klaps auf den Hintern zeigt, den Garbutt in einer Szene spontan bei Kollegin Bianka Hoppenworth anbringt. „Das lassen wir drin“, entscheidet Kühn wegen des Lachpotenzials der Geste.

Die Textbücher nehmen die meisten der Laienschauspieler aus Sievershausen schon zur Vorbereitung mit in den Sommerurlaub. So macht es auch Mark Garbutt. „Ich habe aber nicht viel reingeschaut“, meint der Engländer, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt. „Ich brauche Druck beim Lernen“, gibt er zu. So wird die Rolle vermutlich erst auf den letzten Drücker sitzen. Reicht ja auch.

Das erste Mal vor Publikum wird Inez Niendorf stehen, was ihr noch Schwierigkeiten macht: „Es ist komisch, mit jemandem auf der Bühne zu sprechen und dabei ins Publikum schauen zu müssen“, gesteht sie. Um eine gute Figur zu machen, hat Regisseurin Kühn ihrer Novizin Einzelunterricht angeboten. Das werde sicher helfen, vermutet sie.

Premiere des Stücks „Aber, aber, Herr Pfarrer“ ist am Sonnabend, 31. Oktober, 19.30 Uhr, in den Festsälen Fricke, John-F.-Kennedy-Straße. Weitere Aufführungen in Sievershausen, Immensen und Schwüblingsen werden im November gegeben. Im Januar ist das Stück in Hämelerwald zu Gast. Karten zum Preis von 6 Euro gibt es für alle Gastspiele heute und morgen zwischen 17 und 19 Uhr im Sportheim am Schmiedeweg. An der Abendkasse werden nur Restkarten verkauft.

Von Michael Schütz

Ein Ohnsorg-Klassiker in Ahlten

Nicht allein die Brummerbühne in Sievershausen fiebert derzeit der Premiere ihres neuen Stücks entgegen. Auch bei den Ahltener Unverzagten gehen die Vorbereitungen auf die Zielgerade. Sie zeigen bereits am 24. Oktober ab 19.30 Uhr auf der Bühne in der Pausenhalle der Grundschule Im Wiesengrund einen Klassiker des Ohnsorg-Theaters: „Tratsch im Treppenhaus“. Weitere Aufführungen gibt es im Oktober und November in Ahlten, Sehnde, Lehrte und Misburg. Tickets sind in der Volksbank Ahlten und in der Anzeiger-Geschäftsstelle in Lehrte, Zuckerpassage?4, erhältlich.

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