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Gymnasium: Offener Brief an Lehrtes Politiker

Lehrte Gymnasium: Offener Brief an Lehrtes Politiker

Der Schulvorstand des Gymnasiums macht sich Sorgen um die Zukunft der Schule. Deshalb hat er jetzt in einem Offenen Brief den dringenden Handlungsbedarf für eine Schulerweiterung deutlich gemacht. Die Stadt soll zudem ein Medienkonzept für die Schule entwickeln.

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Die vorhandenen Räume im Gymnasium, hier das Stammhaus an der Friedrichstraße, reichen nicht aus. Köhler

Quelle: Sandra Köhler

Lehrte. Das Gymnasium macht kurz vor der Kommunalwahl Druck auf die Politik. "Wir haben Sorge, dass die Brisanz der Sache derzeit nicht von allen so wahrgenommen wird", begründet Schulleiterin Silke Brandes den Brandbrief an die Fraktionen. In dem Schriftstück weist der Schulvorstand vor allem auf die  knappe Raumsituation hin. Mit 180 Schülern im neuen fünften Jahrgang platzt die Schule endgültig aus allen Nähten. Zwei von der Stadt bestellte Container könnten das Problem langfristig nicht lösen, ist Brandes überzeugt. Spätestens ab dem Schuljahr 2020/21 gehe das Raumkonzept nicht mehr auf. Durch die Rückkehr zum Abi nach 13 Jahren existiere dann an der Schule ein kompletter Jahrgang mehr, der Räume brauche, so Brandes.

Einen weiteren, dann vierten Standort - etwa durch die Nutzung von Räumen am Schulzentrum Lehrte-Süd - lehnt Brandes ganz klar ab. Man könne das Gymnasium nicht noch mehr auseinander zerren. "Das würde jede Schule kaputt machen", ist sie überzeugt. Der Schulvorstand favorisiert einen Anbau - etwa auf dem Schulhof westlich der Mansketraße. Die Pläne für den Erweiterungsbau müssten allerdings schon 2017 vorliegen, Gelder für den Bau bereitgestellt werden.

Das Gremium, in dem Vertreter der Schule sowie auch Eltern sitzen, fordert auch eine Weiterentwicklung und Modernisierung der Schule. Um dem heutigen Anspruch einer zunehmend digitalisierten Welt zu genügen, sei ein Medienentwicklungsplan notwendig. Medienkonzepte, die seitens der Kommune die Entwicklung eines solchen Plans ermöglichen, will das Gymnasium in Kürze dem Bürgermeister Klaus Sidortschuk übergeben. Die Fraktionschefs sollen sich nun äußern, wie sie dieses Vorhaben befördern beziehungsweise begleiten wollen.

Weiterhin fragen die Schulvertreter die Parteien nach ihren Plänen, damit  "Lehrte als attraktiver Schulstandort mit einem modernen Gymnasium wahrgenommen wird".

Die Fraktionsvorsitzenden sollen bis zum 31. August Antworten auf die Fragen geben. Zusätzlich plant das Gymnasium für den Herbst eine Podiumsdiskussion mit dem Thema "Standortvorteil - modernes Gymnasium". Auch da sollen die Lehrter Politiker Rede und Antwort stehen.

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Auf dieser Fläche an der Manskestraße könnte ein Erweiterungsbau entstehen. Köhler

Quelle: Sandra Köhler
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